Seit gestern Abend bin ich nun in Phuket im wunderschönen Hotel Mom Tri’s Villa Royale welches für seine Küche bekannt ist. Idyllisch in den Hang gebaut erstreckt sich das Resort mit seinen verschiedenen Pools und Restaurants und Bars so dass man eigentlich immer das Gefühl hat, ein Gast unter wenigen zu sein.
Ein kleiner Weg führt vorbei am Salzwasserpool hintunter zum Meer, wo man den langen weissen Sandstrand geniessen kann. Das Wasser ist so klar und rein, dass sogar ich mich traue ein bisschen zu schwimmen.
Heute habe ich ausser einem kurzen Meeting nicht viel gemacht, sondern meine Ruhe am Strand genossen und das erste Buch zuende gelesen.
Morgen gehts wieder etwas nördlicher, wo ich ein Lunchmeeting habe und danach in ein Hotel, ebenfalls am Strand pilgere.
Month: January 2015
Chiang Mai Part 2
Heute stand etwas ganz Spezielles auf dem Programm. Um 9.30 Uhr gings auf zusammen mit Khun Eed in Richtung Thai Elephant Camp, welches sich als super nah gelegen herausstellte. 5 Minuten später hat uns der Fahrer also bereits ausgeladen und ich konnte ganz kurz mit den Leitern des Camps sprechen. Sie gelten als das most eco friendly Camp. Hier in der Gegend gibt es unzählige Camps, wo die Touristen auf den Elefanten reiten können oder eine Elefanten Show geniessen. Jedoch finde ich das nicht wirklich das Gelbe vom Ei, vor allem kann ich mir nicht vorstellen, dass das den Elefanten Spass macht. Das Thai Elephant Home beschränkt seine Besucher auf 15 Teilnehmer und diese verbringen jeweils den ganzen Tag im Camp. Morgens gibts eine halbe Stunde Informationen über die Elefanten und die Haltung hier im Camp. Auch wie das Geld eingesetzt wird. Damit werden nämlich auch Universitätsstipendien für die Arbeiter des Camps bezahlt oder die aufforstung des Waldes finanziert. Die Teilnehmer lernen bestimmte Commands für die Elefanten und dürfen dann das ersta Mal auf ihrem Elefant reiten. Dies ganz ohne sogenannten Basket, sondern im Thailändischen Style wie das auch die Mahouts, die Elefanten Trainer/Führer machen.
Danach gehts für die Gruppe auf einen Spaziergang wo sie Mittags zusammen mit den Mahouts Mittagessen kochen. Danach eine Runde Elefantenmassage im Dreck und ab in den Fluss, wo die Teilnehmer zusammen mit den Elefanten baden.
Seit letztem November hat das Thai Elephant Home noch einen 2ten Standort und zwar wird das die “Nursery” genannt, wo die Baby Elepfanten gepflegt und unterhalten werden. Da ist die Teilnehmerzahl auf 10 Leute begrenzt und es wird hauptsächlich mit den Kleinen gespielt, gefüttert und gewaschen. Ansonsten gibts da in der Wildnss, fern von allem nicht viel zu machen. Detox Tee wird im Bambus gekocht und zum Mittagessen gibts ebenfalls einfaches Thaiessen. Die Ruhe und die Energie da draussen ist atemberaubend. Momentan bauen sie da gerade noch ein neues Gehege und pflanzen den Boden mit Bäumen und Reis.
Ich durfte über all reinschauen und habe mich mit der 3 Wochen alten Aom-God bestens verstanden. Die Kleine ist richtig stark und ist mir sogar auf den Fuss getreten. Aber keine Angst. Noch alles dran!
Morgen gehts nach Phuket an den Strand.
Chiang Mai Part 1
So siehts bei mir gerade aus während ich im Sonnenuntergang Mails schreibe und meinen Blog aktualisiere. Mein eigener Balkon mit direktem Zugang zum Pool.
Gestern Abend wurde ich nach einem kurzweiligen Flug mit der Bangkok Airways vom Hotel abgeholt und durfte während der langen Fahrt bereits die ersten Eindrücke von Chiang Mai sammeln. Der Norden von Thailand ist viel hügeliger grüner und man findet immer mal wieder vereinzelt Flüsse. Auch die Temperaturen sind angenehmer, am Abend gerade zu kalt in dieser Jahrezeit. Als ich da in meinen kurzen Hosen gelandet bin und die Thais in Handschuhen, Jacken und Schals auf ihren Töffs gefahren sind, war ich kurz schockiert. Was sich jedoch bei den einiges wärmeren Temperaturen als befürchtet, beim Aussteigen gelegt hat. Mein Bangalow direkt am Pool und der traumhafte Ort haben mich fasziniert und ich fühle mich hier pudelwohl. Ein kleiner Aussichtsturm ermöglicht den Überblick übers ganze Areal.
Velos gibts hier gratis und das habe ich mir natürlich nicht zweimal sagen lassen. Kurzerhand das Velo geschnappt und das Areal beim halbdunkeln erkundet, bevors unter die Dusche ging und später zu einem feinen Nachtessen. Jedoch war ich um 20 Uhr ganz allein im Restaurant. Macht nichts, habe mich dafür super mit dem Chef de Service über die thailändische Kultur und sein Wissen über die 4 Landessprachen der Schweiz unterhalten.
Heute morgen genoss ich mein Frühstück draussen an der Sonne.
Danach hatte ich ein Meeting und konnte viele Ideen für einen möglichen Retreat in diesem wunderschönen Resort ausarbeiten. Nach einer kurzen Runde im kalten Pool machte ich mit dem Velo auf ins Cafe am Fluss wo ich den Elefanten zuschauen konnte, wie sie die Touristen auf ihrem Rücken transportierten und genoss dabei meinen frischen Früchte Smoothie.
Morgen gehts für mich morgens ins Elefanten Camp “Elephant Home” welches also das “most eco-friendly camp” gelten soll. Ich bin gespannt auf die Dickhäuter.
Bangkok Day #3
Heute morgen gings bereits früh los, denn wir hatten den Weekendmarket auf dem Programm. Dieser ist immer überlaufen mit Touristen und wenn man zu spät da ist temperaturmässig kaum auszuhalten. Die Durchgänge sind extrem eng und die Hitze staut sich so richtig unter den Dächern. Um 8 Uhr gings los mit einem Zwischenstop bei Starbucks fürs Frühstück. Ja auch hier gibts Starbucks an jeder Ecke.
Am Markt gab es dann viele Markenkopien, Früchte und extreeeeeem viel lustiger Seich zu kaufen. Ein bisschen Überfordert von der Menge, habe ich es dann bei einem Tigerbalsam und einem Früchtedrink belassen.
Auf dem Weg zurück zum Hotel sind wir dann aber noch kurz beim Einkaufszenter MBK vorbei und haben uns da nochmals den Markt in einer ruhigeren Atmosphäre und vor allem mit Klimaanlage reingezogen. Die Mall ist ein riesiges Labyrinth und überall sind verschiedene Stände und Foodcourts.
Eine verdiente Dusche und schnell umgezogen im Hotel folgten.
Danach machten wir uns auf zu Kay’s Boutique. Eine Freundin von Barbara, aber auch Sales and Marketing Director von unseren Hotels in Chiang Mai wo ich morgen hinfliegen werde. Sie hat sich nach all den Jahren Hotelbusiness entschieden in den Fashionbereich einzusteigen und hat letzten April eine Boutique mit Secondhand Kleidern eröffnet und ist damit bereits so erfolgreich, dass sie mittlerweile daran ist einen 2ten Standort zu eröffnen.
Von da aus gings direkt weiter zum Healthland Spa, wo wir uns eine 90minütige Massage gebucht haben. Herrlich diese Thaihände! Aber entspannen konnte ich mich noch nicht wirklich. Noch zu viele Gedanken was ich erledigen oder endlich mal in meinem Leben tun sollte 🙂
Um halb 7 sind wir dann doch recht entspannt weiter auf einen Drink und später ins “Faces” Restaurant wo wir super leckeres indisches Essen hatten.
Da Barbara am nächsten morgen bereits um 6 Uhr aufstehen mussten, beliessen wir es dann bei einem Drink auf einer weiteren wunderschönen Rooftopbar.
Somit sind die gemeinsamen Tage bereits vorüber und damit fast auch schon meinen Aufenthalt in Bangkok. Morgen werde ich noch kurz für Manicure und Pedicure im Nailstudio vorbeischauen, bevor ich dann um 15 Uhr bereits weiter nach Chiang Mai fliege und im Hotel Sibsan Maetaeng Resort & Spa 3 Nächte verbringen werde.
Bangkok Day #2
Nach einer relativ kurzen und fieberreichen Nacht, habe ich mich am Freitagmorgen alleine auf den Weg zum Tempel Wat Phra Kheo gemacht. Dafür nahm ich das Taxi, welches mich gleich durch die ganze Stadt fuhr und der nette Thai hat mir dann auch in seinem gebrochenen Englisch ein paar Namen für Tempel und Stadtregionen gesagt. Im Tempel angekommen war ich natürlich nicht die Einzige. Im Gegenteil, mit der Masse trieb es mich hinein, kurz einen Sarong gegen 5.- Depot geholt und dann ab zum Ticketshop wo man in der brütenden Hitze zwischen all den Menschen etwas leiden musste. Dafür dann aber der Tempel umso schöner. Das weitläufige Areal beinhaltet unter anderem auch das Königshaus und diverse Offices. Der Tempel ist übrigens relativ teuer für Ausländer, für Thai gibts einen extra Gratiseingang.
Zurück zum Hotel mit dem Taxi, wo Barbara bereits munter angekommen und eigecheckt war. Wir verloren nicht gross Zeit und machten uns gleich auf mit dem Skytrain in Richtung Siam Center. Eine edle Shoppingmall, wo sich Barbara eine neue Brille leistete. Mit ihrem Geschick fürs Handeln, hat sie schlussendlich einen guten Preis für Brille und Gläser erhalten. Ich bin in der Zwischenzeit durch die Mall geschlendert und jedes Mal wenn ich wieder im Brillengeschäft Walz vorbei kam, stand ein Thai mehr um Barbara herum. Alle haben sie wild gefuchtelt mit den Händen, telefoniert und auf den Tasten des Taschenrechners herumgedrückt. Barbara dazwischen ziemlich cool und gewohnt an die Art der Thais.
Danach haben wir durch einen Insidertipps der Seite Thaizeit.de an einem kleinen Fluss mit vielen Locals zusammen Noodle Soup geschlürft und dafür ca 40 Rappen bezahlt.
Weiter gings zum Fluss Chao Phraya wo wir das Boattaxi nahmen und auf dem völlig überfüllten Boot dem Sonnenuntergang entgegen fuhren. Dabei mischte sich das Volk: Touris, Schüler auf dem Heimweg, Thais – alle zusammen nutzten den günstigen und schellen Weg von A nach B zu kommen, ohne dabei 1h mit dem Taxi im Stau zu stehen.
Bei der Station Flower Market hiess es für uns dann erst mal aussteigen und wir haben mit voller Bewunderung die vielen Blumen bestaunt, die da hauptsächlich als Dekoration zum Beispiel für die Gebetsabgaben genutzt werden. Aber auch für uns bekannte Blumen und Sträusse wurden da angeboten, einfach meistens in andern Farben – da gefärbt!!




Zurück aufs Taxi Boat und ein paar Stationen weiter wieder raus, um genau zur rechten Zeit am rechten Ort zu stehen und den atemberaubenden Sonnenuntergang neben dem Tempel von der gegenüberliegenden Rooftopbar in vorderster Reihe zu sehen.
Von da aus haben wir uns dann das Taxi genommen in Richtung Stadt und vor allem Richtung Essen. Barbara kennt sich zum Glück bestens aus und konnte somit wunderbare Essenstipps geben. Natürlich gab es Thailändisch zum ZNacht. Für das sind wir ja da! Spicy aber richtig lecker wars.
Von da aus gabs einen langen Fussmarsch, der sich aber als lohnenswert herausstellte, denn eine wahnsinns Aussicht erwartete uns auf der Rooftop Bar des Sofitel Hotels. Völlig verklebt und müde sind wir dann um Mitternacht im Hotel angekommen und waren froh über eine Dusche und ein Bett.
Crazy Bangkok
Gerade sitze ich hier in Muscat, Oman und warte auf meinen Anschlussflug nach Bangkok. Es ist 8:20 Uhr Ortszeit und gerade mal 5:20 Uhr zuhause in Zürich. Den ersten Flug habe ich dank Vicks Medinite einigermassen gut überstanden (ja ich wurde passend zum Urlaubsbeginn krank) und schwitze jetzt hier schon früh morgens meine restlichen Viren raus.
Oman, das arabische Land, wo die Männer hier am Flughafen alle Sitzplätze einnehmen und die Frauen verschleiert daneben auf die Kinder aufpassen. Ausser auf Klein Hassan, der gerade wie wild auf meiner Tastatur rumdrückt und fasziniert ist von meinem Macbook. So fasziniert, dass er zwischenzeitlich auch meine ganze Tastatur abschlabberte. Kommt ja jetzt Virenmässig auch nicht mehr so draufan. Mami konnte da noch so mit ihrem iPad wedeln, die Tasten waren dann doch interessanter. Meinen ersten Freund auf meiner Reise habe ich auf jeden Fall gemacht und bin wieder mal fasziniert von dieser Kultur. Ein bisschen unwohl fühle ich mich zwar schon in meinem T-Shirt unter all den eingedeckten und schönen Frauen und unter den starrenden Blicken der Herren.
In einer halben Stunde ist aber bereits wieder Boarding angesagt und um 10 geht’s dann weiter Richtung Bangkok, wo ich um 19 Uhr Ortszeit in feuchtropischer Hitze ankommen werde. Flipflops sind im Handgepäck parat.
Ich habe das Glück mit der Air Oman zu fliegen, die ich allen herzlichst empfehlen kann. Top Service, Beinfreiheit und günstig. Auf dem Flug hier her waren es so wenig Leute, dass ich meine Reihe für mich hatte und so relativ gemütlich schlafen konnte.
Einige Stunden später:
23:40Uhr Bangkok. Gerade bin ich von meinem Ausflug auf die hauseigene Rooftopbar zurückgekommen. Habe da den angenehmen Wind und die warmen Temperaturen bei herrlicher Aussicht genossen.
Mein Weiterflug nach Bangkok stellte sich nicht ganz so gemütlich heraus wie gedacht. Beim Einsteigen (übrigens wieder gleiches Flugzeug, same seat)sah ich schon von weitem dieser langhaarige, triefendes Sandwich-essender Mann neben meinem vorher noch so gemütlichen Fensterplatz. Hary aus London (Name frei erfunden, weil vergessen) war auf dem Weg nach Koh Samui, wo er 2 Monate lang bleiben will und so lange da verweilen wird, bis sein Geld ausgeht. Da Harry keine Zähne mehr hatte (ja ist echt so!) und in breitem Britischen Akzent daherplapperte, hatte ich so meine Mühe ihn zu verstehen. Vor allem dann wenn ich meine Kopfhörer aufhatte und gerade konzentriert eine Sendung anschaute und er mit seinen Tausend Fragen auf mich einredete. Harry war aber ganz nett, so dass wir uns schliesslich ein Taxi teilten und somit für 7.- pro Person in die Stadt bzw zu unseren jeweiligen Hotels gefahren wurden.
Zuerst haben wir uns aber beide noch eine Simkarte mit Gesprächsguthaben gekauft. Das gibts hier über all und ist extrem günstig. Mein altes mitgebrachtes Handy kann ich so also auch wieder mal in Betrieb nehmen. Da zahle ich jetzt also für 15 Tage gerade mal 15.- und habe dafür unlimitiertes Internet und 100 Minuten gratis zum Telefonieren im Inland.
Auf dem Weg zu den Hotels war ich beeindruckt von der Crazyness Bangkoks. Unser Taxifahrer fast auschliesslich nur am Smslen, ca alle 5 Minuten ein paar Jungs die sich am Strassenrand erleichterten und immer mal wieder Plakate und Statuen (auf der Autobahn!) wo drauf stand: long live the king! Wurde mir ja schon gesagt, wie sehr die ihren König lieben. Und mit ihm die Schweiz, da er in Lausanne mal irgendwas gemacht hat.
Überall wachsen Palmen, unter Brücken aus dem Sumpfloch, überall. An einer Hauswand sah ich 9 Feuerlöscher angemacht, was mir bis jetzt ein Rätsel blieb. Je näher wir zur Stadt kamen, desto mehr kleine Töffli waren unterwegs, alle in Flipflops und gefahren sind sie wie die Wilden. Stört die Autos hier nicht gross, denn die fahren grundsätzlich einfach wenn sie wollen, auch wenn Fussgänger auf der Strasse sind. Sollen die doch schauen wo sie hinlaufen. Genau.
Bald gehts für mich in die Heia und morgen erst mal alleine zu Besuch des einen Tempels. Um 12:30 Uhr treffe ich dann Barbara hier im Hotel und dann machen wir uns gemeinsam auf Entdeckungsreise… Bis dahin. Gute Nacht.































































































