Nach einer relativ kurzen und fieberreichen Nacht, habe ich mich am Freitagmorgen alleine auf den Weg zum Tempel Wat Phra Kheo gemacht. Dafür nahm ich das Taxi, welches mich gleich durch die ganze Stadt fuhr und der nette Thai hat mir dann auch in seinem gebrochenen Englisch ein paar Namen für Tempel und Stadtregionen gesagt. Im Tempel angekommen war ich natürlich nicht die Einzige. Im Gegenteil, mit der Masse trieb es mich hinein, kurz einen Sarong gegen 5.- Depot geholt und dann ab zum Ticketshop wo man in der brütenden Hitze zwischen all den Menschen etwas leiden musste. Dafür dann aber der Tempel umso schöner. Das weitläufige Areal beinhaltet unter anderem auch das Königshaus und diverse Offices. Der Tempel ist übrigens relativ teuer für Ausländer, für Thai gibts einen extra Gratiseingang.
Zurück zum Hotel mit dem Taxi, wo Barbara bereits munter angekommen und eigecheckt war. Wir verloren nicht gross Zeit und machten uns gleich auf mit dem Skytrain in Richtung Siam Center. Eine edle Shoppingmall, wo sich Barbara eine neue Brille leistete. Mit ihrem Geschick fürs Handeln, hat sie schlussendlich einen guten Preis für Brille und Gläser erhalten. Ich bin in der Zwischenzeit durch die Mall geschlendert und jedes Mal wenn ich wieder im Brillengeschäft Walz vorbei kam, stand ein Thai mehr um Barbara herum. Alle haben sie wild gefuchtelt mit den Händen, telefoniert und auf den Tasten des Taschenrechners herumgedrückt. Barbara dazwischen ziemlich cool und gewohnt an die Art der Thais.
Danach haben wir durch einen Insidertipps der Seite Thaizeit.de an einem kleinen Fluss mit vielen Locals zusammen Noodle Soup geschlürft und dafür ca 40 Rappen bezahlt.
Weiter gings zum Fluss Chao Phraya wo wir das Boattaxi nahmen und auf dem völlig überfüllten Boot dem Sonnenuntergang entgegen fuhren. Dabei mischte sich das Volk: Touris, Schüler auf dem Heimweg, Thais – alle zusammen nutzten den günstigen und schellen Weg von A nach B zu kommen, ohne dabei 1h mit dem Taxi im Stau zu stehen.
Bei der Station Flower Market hiess es für uns dann erst mal aussteigen und wir haben mit voller Bewunderung die vielen Blumen bestaunt, die da hauptsächlich als Dekoration zum Beispiel für die Gebetsabgaben genutzt werden. Aber auch für uns bekannte Blumen und Sträusse wurden da angeboten, einfach meistens in andern Farben – da gefärbt!!




Zurück aufs Taxi Boat und ein paar Stationen weiter wieder raus, um genau zur rechten Zeit am rechten Ort zu stehen und den atemberaubenden Sonnenuntergang neben dem Tempel von der gegenüberliegenden Rooftopbar in vorderster Reihe zu sehen.
Von da aus haben wir uns dann das Taxi genommen in Richtung Stadt und vor allem Richtung Essen. Barbara kennt sich zum Glück bestens aus und konnte somit wunderbare Essenstipps geben. Natürlich gab es Thailändisch zum ZNacht. Für das sind wir ja da! Spicy aber richtig lecker wars.
Von da aus gabs einen langen Fussmarsch, der sich aber als lohnenswert herausstellte, denn eine wahnsinns Aussicht erwartete uns auf der Rooftop Bar des Sofitel Hotels. Völlig verklebt und müde sind wir dann um Mitternacht im Hotel angekommen und waren froh über eine Dusche und ein Bett.




















