Koh Tao

Auf zu einer neuen Insel. Mit meinem Detox Food im Gepäck gings ab auf die Überfahrt nach Koh Tao, welche wie auch die für die Full Moon Party bekannte Insel Koh Panghan total mit Backpackern überfüllt ist. So auch das Schiff auf welches wir uns quetschten. Rucksäcke und Koffer flogen in hohem Bogen und einen Platz musste man sich erkämpfen. Habe da dann 3 mutige Engländerinnen kennengelernt. Mutig deshalb, weil ja die ganzen Morde auf Koh Tao passiert sind letztens. Und da waren jedes mal Engländer die Opfer.

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3 Stunden dauerte die Überfahrt wo mich dann der Driver vom “The Haad Tien” Hotel abholte. Dieser trug dann auch gleich meinen Koffer zum Auto 🙂

IMG_4804 IMG_4805Das Haad Tien und Koh Tao stellten sich dann als kleines Paradies heraus. Wo ich dann auch endlich wieder feine Sachen zu mir nehmen durfte und nochmals den Strand aufs Vollste genoss. Leider hatte ich da nur einen Abend und den ganzen Samstag.

image1 image2 IMG_4828 IMG_4827 IMG_4821 IMG_4816 IMG_4806

Sonntag in der Früh gings nämlich mit der Fähre zurück nach Samui wo ich noch eine letzte Nacht verbracht habe und um 4 Uhr morgens wieder auscheckte für meine 24h Reise zurück in die Schweiz.

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Koh Samui #Retreats

Im letzten Blog habe ich vergessen zu erwähnen, dass ich dann die Auserwählte war für den Standby Platz im früheren Flugzeug. Wir sind dann mit etwas Unwohlsein in den kleinen farbigen Flieger gestiegen und da es ziemlich windig war über Koh Samui, haben sicher ein paar gedacht, das letzte Stündchen hätte nun geschlagen.

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Aber so wars dann nicht und wir sind alle heil und glücklich auf der grünen Insel angekommen, wo mich mein Fahrer des Absolute Sanctuary Resorts bereits erwartet hat. Wie auch die Resort Managerin, die mir gleich beim Check in die ganze Hotel Tour gab und mich auf den Yoga Kurs hinwies, der in 5 Minuten starten wird. Habe ich mir nicht entgehen lassen und mir gleich 90 Minuten Yoga reingezogen. Habe mich bis jetzt ja nur mässig bewegt und deshalb kamen die folgenden Tage ganz gelegen. Das Absolute Sanctuary ist ein richtiges Retreat Hotel, welches vor allem Yoga und Detox Programme anbietet, aber auch Burnout Prävention etc. Im Restaurant gibts eigentlich ausschliesslich gesundes. Und meistens sitzt man da alleine, denn die Detox Leute dürfen ja eh nichts richtiges zu sich nehmen (wie ich später auch merken sollte).

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Am nächsten Tag hiess es früh aufstehen, denn eine Tai Chi Lektion um 7 Uhr war angesagt. Draussen bei Sonnenaufgang hat sie uns dann in die Kunst der Kampfkunst eingeführt, die mit ganz langsamen Bewegungen ausgeführt wird.

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Nach dem ausgiebigen Frühstück hatte ich dann bereits das nächste Meeting und anschliessend meine Pilates Reformer Class. Den Rest des Tages habe ich entspannt und musste sogar für 5 Minuten vom Regen flüchten.

Am nächsten Tag dann ab ins Samahita Retreat Resort. Da standen 3 Tage Hardcore Detox auf dem Programm. Ich hatte ja keine Ahnung auf was ich mich da einliess, da ich sowas in meinem Leben noch nicht annähernd gemacht habe. Da ich relativ früh im Hotel war, habe ich gleich mit dem Detox Frühstück angefangen. Was mit einer Papaya ja noch ziemlich angenehm ausfiel.

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Lustig, dass ich am Tag zuvor noch im anderen Hotel beim Frühstück darum gebeten habe die Papaya wegzulassen, weil ich die von der Früchteplatte am wenigsten mochte. Und die Papaya dann zu meinem absoluten Favorit werden sollte während der Detox Kur.

Mein Tagesplan sah wie folgt aus:

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Um halb 7 klingelte der Wecker und ich musste meine ganzen Supplements einschmeissen, meine Nase mit Salzwasser spühlen und andere unangenehme Sache machen, worüber ich hier aber nicht detailliert berichten möchte 🙂

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Dann gings um halb 8 ab an den Strand wo wir zuerst Atemtechnik übten und danach noch 1h Yoga dranhängten. Dann das verdiente Frühstück (Papaya und ein Getränk das wie Apfelessig schmeckte). Dann ins Zimmer und duschen und in Badesachen schmeissen. Je nach Programm, konnte ich mich dann ein bisschen an den Pool legen. Aber bald hiess es schon wieder Mittagessen. Zuerst Kräuter Pillen einwerfen, die hauptsächlich dazu da waren die Verdauung anzuregen, weil wir ja in unserem Essen keine Gewürze hatten. Dann gabs 15 Minuten später Essen. Dies bestand bei mir aus einem Cleansing Salad was eigentlich nichts anderes war als Algenblätter. Aber ohne Sauce oder Öl/Essig. Aber das schmeckte nach dem 2ten Tag ohne richtiges Essen echt gut. Nach einer weitern halben Stunde dann mein verhasster Shake.

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So etwas ekliges. Am Nachmittag durfte ich mich dann entweder bei einer Massage verwöhnen lassen oder in der Infrarot Sauna schwitzen. Um 16 Uhr dann Snack Time. Für mich gabs Kokosnussmilch (aber auf keinen Fall durfte ich das Fleisch essen), einen Algenshot und ein Detox Juice. Was glaube ich Randen war.

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Um 17Uh dann wieder Yoga (in diesem wunderschönen Häschen direkt am Meer) und danach relaxen bis um 19 Uhr wann uns das Nachtessen seriviert wurde.

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Ihr seht, ich war eigentlich die ganze Zeit nur am Essen. Zum zNacht gabs Kräuter Pillen, Suppe, Algensaft und eckligen Shake.

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Als Abendprogramm gabs entweder Meditation oder wie gestern ein kleines Konzert zum mitsingen. Meistens haben wir uns aber um 20 Uhr in unsere Zimmer verabschiedet. Erstens kann man da eh nicht viel anderes machen und zweitens waren wir immer so müde, denn wirklich Energie durchs Essen bekamen wir ja nicht. Ich vergesse unseren Gesichtsausdruck nie mehr, wo verkündet wurde, dass das Konzert bis halb 9 gehen würde.

Im Hotel waren aber natürlich nicht nur Detox Gäste, sondern auch eine Yoga Gruppe und Leute die einfach nur zum relaxen ins Samahita kommen. Die Stimmung ist super. Man kennt sich schnell und es hat viele interessante Persönlichkeiten da. Auch das Personal sind zum einen Thai, aber auch viele die es nach Koh Samui verschlagen hat und nichts mehr von da wegbringt. Mit mir haben noch 4 weitere Mädels das Detox Programm gemacht. Aber alle ein bisschen andere Programme.

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So haben am morgen immer alle meine Papaya angestarrt, während sie den ganzen Tag nur flüssiges zu sich nahmen. Und als Tulli heute morgen braunen Reis bekam, hat sicher jede von uns mind eimal beim Personal gefragt, wieso sie denn jetzt Reis bekommt und wir nicht. Allgemein war das Thema der letzten 3 Tage ESSEN. Nicht nur das Essen was wir zu uns nahmen, aber auch Sachen die wir gerne hätten oder als erstes essen werden, wenn wir damit durch sind. Es ist erstaunlich, wie schnell der Körper sich an die neue Ernährung gewöhnt, aber auch wie schnell er gewisse Sachen vermisst. So habe ich vor allem Brot und fettiges Essen vermisst. Wobei man sich dann Gedanken machen muss, ob man das in seiner Ernährung vielleicht in zu grossen Mengen zu sich nimmt. Die letzten 3 Tage waren sehr entspannend, weil es nicht viel zu tun gab und zusammen mit Yoga und der Meditation war man für einmal ganz auf den eigenen Körper fixiert, was sich nach der stressigen Zeit zuhause gut angefühlt hat. Heute morgen hatte ich meine letzte Detoxmahlzeit und durfte dann braunen Reis und eine Papaya mit auf den Weg nehmen.  Was für ein Highlight.

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Thaitime

Es ist mal an der Zeit ein paar Dinge über die Thais und ihre Kultur zu Blatt, bzw zu Blog zu bringen.

Heute morgen zum Beispiel: Gerade augecheckt aus meinem 4 Sterne Hotel am Naithon Beach. Gerne wollte ich zum Flughafen gebracht werden. Als ich aber nach einem Transfer Shuttle gefragt habe, haben die an der Reception verneint und gemeint, dies gehe nur mit einem Taxi. Na gut, bin ich halt raus und habe den Concierge gebeten mir ein Taxi zu rufen. Dieser wiederum sagte, dass sie keine Taxi hier haben, sondern nur vorne am Strand. Danach habe ich insistiert und gemeint, dass er dann bitte ein Taxi von da anrufen soll. Ich hatte alle meine tausend Sachen dabei und konnte es nicht glauben, dass ein 4 Sterne Hotel nicht in der Lage ist ein Taxi zu organisieren. Aber so ist das hier. Denn die am Strand machen ihr grosses Geschäft mit den Taxi Fahrten. Und als ich dann schlauerweise bei der Reception nachfragte, was denn die 10 Minütige Fahrt zum Flughafen kosten wird (damit die mich da vorne nicht übers Ohr hauen), meinten alle mit einem breiten Lächeln “I dont know. I am sorry”. Klar wissen die es nicht. Sie haben ja bestimmt auch nicht täglich Gäste, die extra wegen Flughafen Nähe bei ihnen übernachten. Aber man will halt dem anderen helfen und diesen nicht bloss stellen. Also bin ich halt mit meinen Sachen zum Strand gelaufen und habe da mit etwas Ärger festgestellt, dass die Taxipreise an der Tafel völliger Wucher sind. Kostete 10 Minuten Taxifahrt doch tatsächlich fast 12.-CHF! Soviel bezahlen wir ja fast in der Schweiz. In Bangkok bin ich für die Hälfte dreimal so lange gefahren. Habe ich den lächelnden Männern dann auch gesagt, die haben nur weiter gelächelt. Denn Englisch kann oder will man hier nicht verstehen. Lustig sind sie ja, die Thais. Haben sie mich dann intensiv über mein Liebesleben ausgequatscht, während ich in der Hitze aufs Taxi gewartet habe. Sie könnten mich sonst auch mit dem Boot bringen. Ja klar.

Am Flughafen dann wurde ich netterweise auf Standby gesetzt für den früheren Flug. Da sollte ich mich 30 Minuten vor Abflug an der Infodesk der Bangkok Airways melden. Wir waren insgesamt ca 8 Leute, die auf einen Platz hofften. Die halbe Stunde war dann auch schon angerissen und langsam wurden wir alle ungeduldig. Mehr als einmal habe ich die Leute mit lauten Seufzer “Thaitime” sagen hören. Es geht halt alles ein bisschen langsamer hier. Ist ja auch nicht tragisch, man ist ja im Urlaub. Und bemüht sind sie auf jeden Fall. Vor allem dann, wenn man sie auch nett behandelt. Nur mit dem Englischen happert es manchmal. Vor allem im Norden von Thailand, also Chiang Mai in meinem Fall war es sehr schwer sich zu verständigen. Echt schade, weil sie haben einem doch ziemlich viel zu erzählen. Ihre Kultur ist spannend und eindrücklich und sie freuen sich sehr, wenn man Interesse zeigt. Nur Themen der Politik und alles Finanzielle sollte man besser nicht anschneiden. Dann wirds recht schnell mal still auf den vorderen Sitzen.

Naithon Beach

Nach einem wirklich sehr erholsamen Tag im Mom Tris Villa Royal in Phuket (siehe letzter Blog), gings dann um 10 Uhr in Richtung Trisara, ca 1h nördlich. Ebenfalls ein Hotel, welches wir mit Leading Collection vetreten, jedoch konnte ich da keine Site Inspection herausholen. Deshalb habe ich mich zum Lunch Meeting verabredet und konnte kurz das wunderschöne Luxushotel begutachten und mir ein paar Zimmer ansehen. Inklusive der President Suite, die Leuten gehört, die man aber mieten kann. Inklusive Butler und House Keeper, die einem tagsüber nicht von der Seite weichen. Zum Mittagessen stiess auch noch eine weitere Dame hinzu, und zwar von einem Hotel, welches mit dem Trisara zusammenarbeitet und Detox Programme anbieten. Schaut euch das “Hotel” mal an. http://www.thanyapura.com. Das ist ein riesen Sporthotel, wo sie unter anderem mit Ärzten zusammenarbeiten und sogar einzelne Nationalteams daher kommen und Tennis, Schwimmer oder Triathlon trainieren. Gerade auch weil die Temperaturen relativ extrem sind. Ich bin dann auch gleich mit ins Thanyapura gefahren und konnte mir auch dort noch alles genau anschauen und wurde ein paar Leuten vorgestellt.

Danach haben sie mir netterweise von da einen Transfer zu meinem kurzfristig gebuchten (am Abend davor) Hotel organisiert. Waren ja auch nur 10 MInuten von da. Der Name des Hotels sagte komischerweise weder den Verantwortlichen der Hotels noch dem Fahrer etwas. Als wir dann im Naithonbur Beach Resort anstatt im Naithon Beach Resort anhielten, dachte ich mir schon, dass mich da allenfalls etwas unschönes erwarten könne. Meinem Fahrer wurde dann der richtige Weg gewiesen und so sind wir langsam der Strasse entlang gefahren und haben nach einem Schild ausschau gehalten. Die Strasse war voll mit Touristenständen und voller Leute. Ein paar hundert Meter weiter haben wir es dann gefunden. Das Schreckloch. Mein Fahrer hat mich etwas komisch angeschaut, als er mir den Koffer entgegenstreckte. Vergeblich hat er nach einer Reception gefragt. Der gutgebaute Russe, der mich “empfing” fragte dann schnell nach meiner Buchung auf dem Handy. Pass oder Dokumente zum Ausfüllen wollte er und gabs nicht. Als er mich dann zu dieser kleinen Holzhütte an der Strasse führte (dabei war ich noch in meinem Businesslook in hohen Schuhen) und mir ein Gestank vermoderter Möbel entgegen kam, als er die Tür öffnete, hats mir schon komplett abgelöscht. Als dann noch der Ventilator ein bisschen warme Luft in diesem stickigen Zimmer herum wirbelte, wusste ich bereits, dass ich da heute nicht bleiben werde. Das beste kam dann, als er sich kurzerhand im Bad einschliessen und da am Klo herumbastelte und dann die Thai Frau anschrie, sie solle Klopapier bringen. Keine Ahnung was er da drin gemacht hat. Will ich auch nicht wissen.

Als ich fragte obs Wifi hat (lächerliche Frage nach diesem Zimmeranblick, aber auf Booking.com stand es war vorhanden), hat er mich nur blöd angeschaut und meinte ” I don’t know. Ask the office”.

Gut, so wars dann also. Schnell was bequemeres angezogen und ab ins Naithonburi Hotel, wo es zum Glück noch ein freies Zimmer gab. Eingecheckt, Gepäck geholt, Schlüssel beim Russen und seiner Russenfrau abgegeben und weg war ich. Nichts hätte mich da drin bleiben lassen. Blöd nur, dass die Buchung nicht stornierbar ist. Jetzt waren es definitv 2 teuer Nächte. Aber was solls. Es wars mir dann wert.

Den Rest des Tages und auch den ganzen gestrigen Tag, habe ich dann am Meer und am Pool verbracht und dazwischen ein bisschen an der Masterarbeit geschrieben und weiterhin meine Tage in Koh Samui organisiert. Das Hotel war bzw ist glaube ich immer mit 99% mit Russen belegt. So habe ich sogar unfreundliche Thai erlebt auf meiner Reise. Dies ist mir aber auch relativ verständlich, wenn ich gesehen habe, wie diese Touristen sich teilweise benommen haben.

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