Porto

“Porto? Also du meinst Portugal?” Nein, Porto! Die nördlich von Lissabon gelegene Stadt. Da wo der bekannte Portwein hergestellt wird. Da wo die Leute noch nicht von den Touristen genervt sind und dir gerne jede Tapas einzeln erklären und sie dir Bars inklusive Serviertöchtern empfehlen. Da wo das Essen wie im Himmel schmeckt und da wo genau dieses Wochenende ausnahmsweise 3 Tage lang die Sonne schien. 

Manuel und ich sind Freitagabend mit Easyjet geflogen und haben nach einer kurzweiligen Metrofahrt im schönen Hotel Eurostars des Artes eingescheckt. Kurz unsere Sachen abgestellt und los gings, vom knurrenden Magen getrieben. Zeitlich waren wir für Porto-Essenszeiten ja noch ziemlich früh dran (21:00 Uhr). So haben wir dann unten am Fluss ein kleine portugisisches Restaurant gefunden, wo wir stundenlang Tapas und feinstes Fleisch assen und dabei feinsten Wein genossen. 



SAMSTAG

Heute stand Sightseeing auf dem Programm. Auf der Free Walking Tour haben wir 3h lang interessante insider Infos über den Bahnhof bekommen, der während 20 Jahren von einem Architekturstudenten gebaut wurde, welcher dann schlussendlich das Wartehäuschen wie auch den Ticketschalter vergessen hatte einzubauen. Über den König, der alle Weinkeller auf der Seite der Stadt Gaia bauen liess, weil dort nämlich die Steuern direkt an den König gingen und nicht wie auf der Portoseite an die Kirchen. Über die Avenue die 5km lang werden sollte, jedoch auf Grund der im Weg stehenden Katholischen Kirche nicht einmal 500m lang wurde und das Staatsgebäude welches dann genau in der selbern Form vor die Kirche gebaut wurde, so dass man diese heute vom Platz nicht mehr sehen kann. 

Und so weiter!









SONNTAG

Heute haben wir Fahrräder gemietet und sind damit eine Stunde auf der Gaia Stadtseite entlang gefahren, wo man nach ca 40Minuten das Meer erreicht und das Schauspiel der riesigen Wellen beobachten kann. Sogar die Füsse hatte ich kurz drin im eiskalten Atlantik. Bei herrlichem Wetter haben wir uns zurück in der Stadt ein Glace gegönnt und danach gings zum Winetasting in die Sandeman Winery. Eine kurze Führung durch die Portweinkeller und zwei Gläser Portwein gaben uns dann Energie für den Aufstieg zur Brücke wo wir uns den Sonnenuntergang vorgenommen haben. 

















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