Ein bisschen hat es mich ja schon in den Fingern und Zehen gekitzelt. Dieses Gefühl, diese Vorfreude wieder weg zu fliegen, irgendwo hin wo man Neues sehen und entdecken kann. Wenn es nach mir ginge, würde ich noch viel öfters ins Flugzeug steigen. Schön, dass ich einen weiteren tollen Reisepartner für mich entdeckt habe, der genau so begeistert für neue Länder und fremde Kulturen ist. Paris, die Stadt der Liebe. Mit wem würde diese Stadterkundung besser passen als mit der Person die man liebt. Über all wimmelt es von verliebten Touristen, die in Hochzeitskleidern vor dem Arc de Triomphe posieren oder vor dem Eiffelturm auf die Knie fallen. Ganz so übertreiben wollten wir es dann doch nicht.
Am Freitagabend ging es nach einer strengen Woche ab auf den Flughafen, wo wir in unseren Flieger nach Paris stiegen. Nach einer Stunde Flug war es das dann bereits wieder. Den Weg vom Flughafen zu unserem Apartment in der Gegend Bastille/Marais könnte man sich bestimmt sparen, in dem man gemütlich in Zürich in den TGV steigt. Aber jänu. Eingezwängt zwischen den Parisians- die übrigens zu 95% wie Kriminelle aussehen, die dir gleich den Rucksack aufschlitzen oder dich bei einem Hütchenspiel bescheissen – haben wir es dann kurz vor dem Eindunkeln geschafft. Elise, von unserem Airbnb Zimmer überreichte uns den Schlüssel und dann ging es auch gleich los zum verdienten Z’Nacht in der hippen Bastille Gegend.
Samstags stand Sightseeing auf dem Programm. Notre-Dame, Louvre, Pont d’Artes, Concorde, Champs Elysée, Arc de Triomphe, Eiffelturm. Obwohl ich Paris bereits schon vor ein paar Jahren besucht habe, waren diese geschichtsträchtigen Gebäude und die Pariser Kultur nochmals genauso eindrücklich. Manuel hat die Stadt ebenfalls begeistert, auch wenn er mit den Tauben von Paris bis an sein Lebensende auf Kriegsfuss stehen wird. Wie einem eine Taube ins Gesicht fliegen kann bleibt mir bis heute unerklärlich, aber der Lacher meinerseits wars dann doch wert. Das Wetter zeigte sich von seiner besten Seite und so schwitzten wir ein bisschen vor uns hin während wir im Park lagen und vor uns der Eiffelturm in die Lüfte ragte. Herrlich amüsiert haben wir uns auch ab den Pariser Strassenganoven, die Touristen mit ihren Trickspiele über s’Ohr hauen wollten. Genüsslich haben wir das Geschehen von der Parkbank beobachte und konnten schon nach ein paar Minuten erkennen, wer zum Spiel dazugehörte und wer naiv genug war den Betrügern sein Geld anzuvertrauen.
Abends gab es dann eine Überraschung. Manuel hat mich in den Montparnasse Tower ausgeführt, wo wir neben einem sehr gediegenen und wahnsinnig feinen Menu eine herrliche Aussicht auf den vor sich hin glitzernden Eiffelturm beobachten konnten. Ein bisschen wie eine Prinzessin habe ich mich da hoch oben über den Dächern von Paris gefühlt. Nachhause sind wir an diesem Abend gerollt.
Sonntags leider Regen, grau und viel Wind. Nicht gerade angenehm um Parks zu besichtigen und Hügel zu besteigen. Wir haben das Beste draus gemacht und uns mit französischen Bistros und Wein die Laune nicht verderben lassen.
Falls ihr dem Blog übrigens automatisch folgen möchtet, sprich jeweils per Email benachrichtigt werden möchtet, sobald ich was Neues hochgeladen habe, könnt ihr unten rechts auf “Follow” drücken und da eure email Adresse hinterlassen.


































Oh, was für tolle Fotos. Ich liebe Paris und finde die Stadt immer sehr inspirierend.
Schönen Sommer Euch!
Sabine