Schon wieder eine Destination auf der “To See Liste” abgestrichen. Kroatien war schon lange ein Ferienziel. Für uns beide.
Auf guten Rat hin, haben wir uns entschieden für einmal ganz gemütliche Ferien zu machen und uns in Split eine Wohnung am Meer zu nehmen (über Airbnb). Dies hat sich als super Idee herausgestellt und wir haben eine Woche lang in der Sonne gelegen, uns den Bauch vollgeschlagen und Mastermind bis zum Verrücktwerden gespielt. (Verrückt im wörtlichen Sinne, hier am Beispiel gezeigt von Manuel 🙂 )


Angekommen sind wir am Freitagabend in Zagreb, wo wir uns das Taxi direkt zum Hotel gönnten. Am nächsten Morgen schon ging es mit dem halbfunktionierenden Fahrgestell ‘gen Süden. 5 Minuten nach Abfahrt stieg bereits das GPS aus und liess sich trotz grossen Bemühungen nicht mehr aufladen. Aber aus einem Grund hat man ja eine Strassenkarte dabei, wenn auch die Ortschaft darauf meinerseits erst entdeckt wurde, als wir schon lange da waren. Jänu, hauptsache gefunden und Strassenschilder lesen können wir auch ohne nervige Stimme. Erster Halt waren die Plitvicer Seen im gleichnamigen Nationalpark. Da haben wir die vielen kleinen Seen bestaunt und sind an Wasserfällen vorbei, über kleine Brücken und Stege gewandert.





Da die Zeit etwas drängte ging es danach zügig weiter bis Split. Ohne GPS versteht sich. Und ohne Karte. An einer Tankstelle WIFI angezapft, konnten wir dann auch die genaue Adresse des Apartments ausfindig machen und wurden da am Abend von Anamarija und ihrer Mutter freundlich empfangen. Die Wohnung war genau nach unserem Geschmack, gemütlich und reichlich Platz für unsere Brettspiele, welche 98% unseres Koffervolumen ausmachten.



Am Sonntag hiess es dann ein bisschen Pflotschen (dieses Wort wurde wohl von meiner Familie erfunden, da im Duden tatsächlich nicht auffindbar), sprich gemütliches Nichtsmachen. Am Strand gelegen, Bücher verschlungen, gebadet, bei Sonnenuntergang ein Bier getrunken und am Abend zuhause Spaghetti gekocht. Und zwar mit dieser Aussicht:



Am Montag dann erst mal Auto umtauschen. Da sich der 2. Gang während der Fahrt irgendwie verflüchtigte und auch der Mann von der Autovermietung anmerkte “this car has a non existing 2nd gear” erklärte sich dann auch das GPS Malheur, da schlichtweg der Akku nicht funktionierte. Am Flughafen wurde das Fahrtgestell in ein anderes umgetauscht und das Fährtchen konnte weitergehen. Am späteren Nachmittag genossen wir die schöne Stadt Split, welche gerade mal 10 Autominuten und 40 Minuten am Strand entlang gehen von unserer Wohnung entfernt lag.











Auf dem Hausberg Marjan erlebten wir den windigen Sonnenuntergang und konnten uns die Augen der vielen Schiffe nicht satt sehen.











Dienstag dann Tagesausflug nach Krka und Sibenik. Der Nationalpark hatte es in sich und wir bestaunten ein weiteres Mal Wasserfälle und stehende Fische im Wasser. Auch baden wäre da möglich gewesen, aber die herbstlichen Temperaturen waren schon auf ziemlichem Vormarsch, so dass wir es dabei beliessen.






Sibenik:



Mittwoch war ein weiterer “Dolce Far Niente” Tag am Strand und in Split.



Donnerstag dann nochmals einen Ausflug und zwar auf die Insel Brac. Dafür nahmen wir die Fähre von Split und später ein Roller, der uns quer durch die Insel führte. Etwas verfahren haben wir uns dann natürlich noch, aber so haben wir bestimmt auch alle wichtigen Orte abgeklappert.







Am Freitag stand vor allem Haare schneiden für Daniela auf dem Programm. Nach einer kurzen Suche, 15 Franken und ganz viel kroatischen Diskussionen später, waren die Haar ab. Manuel hat sich in der Zwischenzeit seiner zweiten Liebe, den grossen Schiffen gewidmet und wer möchte, darf gerne mal für die Ansicht der 2095643 Fotos vorbeikommen, die wir dabei gemacht haben.


Samstags hiess es früh aufstehen, denn der Rückweg nach Zagreb stand bereits schon wieder an. Auto abgegeben, Entschädigungsgeld für nicht existierende Gänge zurückerhalten und ab gings in die Innenstadt. Unser Hotel direkt am Hauptplatz und somit top Ausgangspunkt für alle Sightseeing Touren. Diese liessen wir dann bleiben und gaben uns lieber einer weitere Runde Master Mind hin, wobei wir uns dann für ein saftiges Stück Fleisch noch in die Welt nach draussen wagten. Natürlich haben wir auch noch ein paar Sachen gesehen, wobei Zagreb sicher nicht zu den schönsten Städten auf Erden gehört. Abends hiess es dann wieder Abschiednehmen.



