Das Wüstenleben in Arizona

Seit Dienstagnachmittag bin ich in Tucson, Arizona am schwitzen. Hier ist es 40+ Grad und die Hitze steigt einem schon früh morgens in den Kopf. Aber irgendwie ist diese Wüstenluft gar nicht so unangenehm. Vor allem solange man immer wieder in gekühlte Räume kann 🙂 Und in Amerika ist das ja bekanntlich nie ein Problem.

Hier verbringe ich also meine letzten Tage mehrheitlich mit Sport, interessanten Vorträgen über Gesundheit und dazu das eine oder andere gesunde amerikanische Essen.

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Manhattan oder nöd

Wo soll ich nach so einem Wochenende bitteschön anfangen? Vielleicht mit dem Ende zuerst. Jetzt gerade sitze ich in Newark Downtown in einem Hotel und höre draussen das 4th of July Feuerwerk. Manuel ist eben Richtung Zürich gestartet und für mich geht die Reise morgen nach Tucson (AZ) weiter, um da nochmals ein Hotel zu begutachten.

Nun aber der Reihe nach. Ich bin am Freitagmorgen mit der Amtrak gemütlich nach New York City reingefahren und genoss dabei Beinfreiheit, Wifi und eine tolle Sicht.

Mitten im Trubel gestrandet, machte ich mich dann auf zu unserem Airbnb zur Schlüssen Entgegennahme. Manuel immer noch verspätet im Flieger, also mache ich mich gleich auf in die Stadt und erste geplante Einkäufe zu erledigen, wo sich der Mann sowieso nur gelangweilt hätte. Und beim ersten New York Besuch sollte das ja nicht passieren.

Wieder zurück im Apartment, geduscht und schon bog Manuel um die Ecke. Endlich geschafft, wir beide in New York. Lange ruhten wir uns nicht aus, sondern nahmen die Metro zum Mets Stadium, wo wir uns eine kurze Einheit der New Yorker Baseball Mannschaft anschauten. Mit einer mega Aussicht, in beide Richtungen.

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Lange blieben wir nicht, weil es aufgrund von Regen zu mehreren Unterbrüchen kam. Zum Abschluss des Tages wagten wir uns an den Times Square, mit ein zwei anderen Leuten.

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Ziemlich müde, aber glücklich fanden wir an diesem Abend unser Bett.

Am Samstagmorgen gings wieder zurück nach Manahattan (unser Apartment lag auf Queens, ca. 10 Minuten mit der Metro).

Der Reihe nach:

Grand Central Station

Top of the Rock, Rockefeller Center

Central Park

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Am späteren Nachmittag machten wir uns auf Richtung Downtown bzw. SOHO, wo wir shoppten (soll heissen, Manuel bei einer Fussballbar abgesetzt und Daniela macht sich auf zu Victorias Secret 🙂 ) und dann richtig gemütlich diniert. Soho hat uns mit seinem Charme sehr gut gefallen und hier könnten wir uns auch gut eine Zweitwohnung vorstellen! Nach einer kurzen Dusche zuhause gings nochmals los in die Stadt. Und zwar auf die bei Touristen bekannte Rooftop Bar 230 an der 5th AVE. Schaut euch diesen Ausblick an:

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Am Sonntag hielten wir uns hauptsächlich in Lower Manhattan auf. Amerikanisch frühstücken mit Blick aufs One World Center:

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Einem Besuch von diesem und des neuen 9/11 Memorial:

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An der Börse mitgehandelt und den beliebten Charging Bull besucht, der ja anscheinend finanzielles Glück bringen soll:

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Und danach ab auf die Staten Island Ferry mit wunderbarem Ausblick auf die Skyline:

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Nach einem kurzen Besuch im Washington Square Park und einem Eis der besonderen und teueren Art, gings zur Brooklyn Bridge:

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Und dann das Highlight des Wochenendes. Der SONNENUNTERGANG! Nach einem eher grauen Tag, war das definitiv nicht zu erwarten. In Brooklyn haben wir uns nach dem Spaziergang über die Brücke hingesetzt und gewartet… Und es hat sich gelohnt!!

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Heute Montag haben wir noch das Flat Iron Building besucht, sowie den Highline Park erlebt. Zum Abschluss gings nochmals in den Central Park, um uns für die bevorstehende Reise auszuruhen.

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Ein mehr als gelungenes Wochenende, welches nun auch für mich wieder mit ganz vielen neuen Eindrücken zu Ende geht.

 

 

Au Revoir Québec, Hello USA

Jetzt bin ich gerade von meiner Massage zurückgekommen und sitze auf meinem Queensize Bett. Die 4. Massage diese Woche übrigens! Irgendwie könnte ich mich daran gewöhnen und bin froh, dass ich morgen Manuel treffe, der das bestimmt genau so gut macht wie die 8 Paar Hände der letzten Tage 🙂

Nach 3 wunderbaren ruhigen Tagen in Québec habe ich mich am Mittwochnachmittag auf eine weitere lange Reise, nach Lenox (MA) gemacht. In Québec habe ich mich übrigens nochmals raus gewagt und habe da am Dienstag die andern 24’847 Touris gefunden. Und zwar im Chatier de Champlain! Eigentlich ja ganz süss da unten, mit den Gässchen und den Blumen an den Türen. Aber irgendwie dann doch ziemlich aufgesetzt und ich glaube nicht, dass sich viele Einheimische dahin verirren. Ihr seht, Québec ist irgendwie nicht ganz so meine Lieblingsstadt geworden, aber vielleicht tue ich ihr da ja auch unrecht. Ein paar Schnappschüsse gabs dennoch:

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Ich würde mich ja als eine durchaus erfahrene Reiserin bezeichnen, aber diese amerikanische Unorganisiertheit und diese Langsamkeit, machte jetzt also auch mir zu schaffen. Mein Flug von Québec startete pünktlich und gelandet sind wir 10 Minuten zu früh. Wäre ja alles gut und recht, wenn da nicht der Flughafen in Chicago mit seiner Grösse gewesen wäre. Geschlagene 20 Minuten sind wir mit dem Flugzeug ums ganze Areal gefahren, bis wir irgendwann im hintersten Flügel aussteigen durften.

Gerannt bin ich, weil schliesslich hatte ich noch genau 1.05h Zeit bis zu meinem Weiterflug. Da ich die Immigrationsbestimmungen der USA nur zu gut kenne und auch weiss, wie lange der Prozess normalerweise dauert, war ich schon etwas unruhig unterwegs auf meinem Lauf vom einen Ende bis ans andere. Die Immigration lief dann aber ziemlich reibungslos, wenn auch der gute Mann nun ziemlich meine ganze Lebensgeschichte, inkl. Hauptmerkmale aller unsere Hotels kennt. So sind sie halt die Amis!
Mein Gepäck bereits gesichtet und entschlossen vom Band geholt und dann nichts wie weiter. Aber was soll jetzt genau diese meterlange Schlange vor dem Exit/Connecting Flighs Schild? Alle Asiaten wurden nochmals zum genauen Inhalt ihrer 43 Taschen gefragt. “Ob du Früchte da drin hast, will ich wissen???”, “hiafhöshgöasfö” und Kopfnicken. Was sollst dachte ich mir, ich musste ja nur noch meinen Koffer aufs Band schmeissen und dann bin ich so gut wie im Flugzeug. Mittlerweile warens noch 48 Minuten bis zu meiner Weiterreise. Als ich nach gut 10 Minuten bei einer netten Dame angekommen bin, die sich in Mitten des Getümmels aus wartenden Passagieren, nicht drauskommenden Asiaten und gestressten Personen wir mir sich meiner angenommen hat. Einen Blick auf mein Ticket und schon reisst sie mir den Koffer aus den Händen. Ins Terminal 1 soll ich gehen, mein Flieger starte ja schon bald. Aha, merci! Ob ich ihr den Koffer wirklich einfach so dalassen kann, wollte ich noch wissen, aber sie war bereits verschwunden mit meinem pinken Hab und Gut.

Also nichts wie raus. Noch gut 35 Minuten und ich durfte erkennen, dass das Terminal 1 nur mit einem Zug und erst nach weiteren sich in die länge ziehenden Stationen erreichbar war. Da musste ich jetzt durch. Da angekommen legte ich einen Sprint zur Sicherheitskontrolle hin. Wieder einreihen. Obs eine “Fast Line” gibt, wollte ich da von dem Herrn wissen. Der lachte und meinte “there hasnt been a fast line in 15 years”. UGH MEIN FLUG!! Ich musste mich in grosser Geduld üben und als ich dann endlich vorne ankam und auch noch mein Rucksack rausgenommen wurde (Obwohl ich davor schon mal durch die Kontrolle bin und alles gut war), dachte ich langsam aber sicher daran, wie ich mir downtown Chicago ein schönes Hotelzimmer gönnen werde. Die Nettigkeit des Schicksals wollte es aber, dass ich 2 Minuten vor Gateschluss noch ins Flugzeug hüpfte. Natürlich als Letzte. Aber Hauptsache ich sass drin. Ob es mein Koffer wohl auch so schnell geschafft hatte?

In Albany (NY) wurde ich von meine Chauffeur abgeholt, der dann netterweise auch bis zum letzten Koffer auf dem Rollband mit mir wartete. Mein Koffer? Still in Chicago. Na toll. Haben wir doch als Kind immer gesagt bekommen, dass wir was Frisches zum anziehen ins Handgepäck nehmen sollten. Nur dieses Mal hatte ich das natürlich nicht befolgt. Mir graute es bereits davor, wie ich am nächsten Tag um 7, ohne Sportsachen zum Kayaken gehen sollte. Und noch viel schlimmer, mein wichtiges Meeting mit den Verantwortlichen der Canyon Ranch.

Da kam mir dann die Freundlichkeit/Hilfsbereitschaft und Unkompliziertheit der Amis zu Gunsten. Alle haben mich und meinen in Chicago gebliebenen Koffer bemitleidet. Ein Tischi und eine Zahnbürste gabs noch bei Ankunft um Mitternacht und der nächste Tag verlief auch ohne Businessklamotten ganz erfolgreich.

Nach dem Mittagessen war dann auch mein Koffer wieder bei mir und ich glücklich, weil nämlich Zumba anstand!

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Nun schaut euch dieses MEGA Hotel an, in Mitten von wunderbarer Landschaft. Übrigens ab 1000 Dollar/Nacht seid ihr mit dabei 🙂

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