Island Teil 2: Von Tschau Sepp Königinnen und Geysiren

Weiter geht es mit Teil zwei. Einige von euch haben ja bereits schon den Video geschaut, der wider Erwarten sehr schnell fertig wurde. Link unten angehängt (in HD Qualität).

Tag 9: Höfn – Kirkjubaejarklaustur (kurz: Kaustur)

Mit super warmen Schlafsäcken, die uns hinten fast die ganze Sicht versperrten, frischen Socken und Vorfreude auf den Süden sind wir heute losgefahren. Es sollte ein Tag voller Highlights werden.

Schon von Höfn sahen wir verschiedene Gletscherausleger, die alle vom riesengrossen Gletscher namens Vatnjökull abstammen. Früher gingen diese Eiszungen mal bis zum Meer, heute jedoch dank Klimaerwärmung, sieht es zwar noch immer eindrücklich aus, macht einem aber auch nachdenklich.

Von weitem sah ich als heutige Beifahrerin auch ein ultra dünnes Schaf zusammen mit 5 weiteren Wollknäueln dem Fluss zum Meer entlang laufen. Und irgendwie hatte ich es im Gefühl: “Manu, ich glaub da läuft gerade ein Rentier!” Notbremse vor der Einbahnbrücke gezogen und Daniela war innerhalb von wenigen Sekunden, gewapnet mit winddichter grüner Regenjacke auf Rentier-Verfolgungsjagdt. Bis dahin wusste ich ja noch nicht mal obs eins war, denn die Gruppe lief gemütlich einige hundert Meter vor mir. Ich wäre dieser Herde auch 4 Stunden hinterher gelaufen, denn ich wusste, das wird bestimmt toll. In der Zwischenzeit hat sich dann auch Manuel mal rückwärts in Bewegung gesetzt und ist mir gekonnt auf der schmalen Kieselstrasse gefolgt. Bis die Truppe irgendwann für einen Gras-Fress-Rast stehen blieb und ich mir nun, mit der Kamera in der Hand, sicher war: EIN WILDES RENTIER.  Mit den Armen gefuchtelt, hats dann auch Manuel begriffen und ist auf Zehenspitzen angerannt.

Hier mein süsses Rentier:

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Nur ein kurzes Stück weiter dann den wirklich atemberaubenden Eisberg-See. Sieht ja schon irgendwie wie nach Photoshop aus, nicht?

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Und den Gletscher fast hautnah erlebt:

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Erkenntnisse des Tages: Die Schafe hier sind extrem tolerant was andere Spezien anbelangt.

Tag 10: Klaustur – Skogafoss

Foss heisst hier in Island ja immer Wasserfall oder Fall oder wie auch immer (ich kann auch kein Isländisch). Ihr lest also richtig, das Ziel war heute ein Wasserfall.

Auf dem Weg dahin habe wir einmal mehr dieses spezielle grün der Moose bewundert, die hier die Lavasteine bedecken.

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Zudem sind wir auf einen Felsen gestiegen. Also mehr so einen Berg aus Felsen am Meer. Gewindet hats da sag ich euch. Das war eigentlich schon kein Spass mehr, jedenfalls für mich und meine Ohren. Aber gelohnt hat sich die Aussicht allemal.

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Verdient haben wir uns dann die Torte in Vik und haben da sogar noch die Füsse in den eiskalten Atlantik gesteckt.

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Kurz vor unserem Ziel dann noch das entdeckt:

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Und so sahs dann bei unserem speziellen Übernachtungsplatz aus:

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Erkenntnisse des Tages: Dort wo es viele Autos hat, muss es was Tolles zu sehen geben; wer aufsteigt sieht besser nach unten.

Tag 11: Skogafoss – Hella

Im Süden wurden unsere Tagesfahrtzeiten kürzer und trotzdem kamen wir jeden Tag ziemlich “spät” bei unserem Camping an. So viel gab es unterwegs zu sehen und entdecken.

In der Früh sah es dann übrigens so aus:

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Zuerst gings heute wieder zurück in die andere Richtung, weil da nämlich noch ein toller Schatz verborgen lag, den wir am Tag vorher nicht mehr gesehen haben. Zum Glück, denn hätten wir gewusst, was für eine Spazierstrecke uns erwarten würde, hätten wir es dieses Highlight vielleicht ausgelassen.

4 Kilometer hiess es. Und dann gibts ein Flugzeugfrack zu sehen. Naja 4 Kilometer, die meinen ja wahrscheinlich hin  und zurück oder? Wir sind doch so nah am Meer. Neeee, das waren 4 Kilometer ohne ein Flugzeug in Sicht, bei gefühlten 200km/h Windstärke.

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Auf dem Rückweg, Richtung Hella, haben wir nochmals unseren schönen Skogafoss mit Regenbogen besucht.

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Z’Mittag haben wir ebenfalls an einem Wasserfall gegessen. Bei herrlichen Temperaturen, vielen Tschau Sepp Runden und einem wahnsinnigen Ausblick:

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Auch ganz spannend, der bekannteste Vulkan auf Island und vielleicht auch auf der Welt. SPRECHT MIR NACH: EYJA – FIATLA  – JÖKÜTL (Eyjafjallajökull)

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Tag 12: Hella-Landmannalaugar-Hella

Heute haben wir mit dem Bus einen Ausflug ins Hochland gemacht, weil dieses nur mit dem 4×4 befahren werden darf. Bilder lasse ich für heute sprechen:

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Tag 13 & 14: Der Goldene Kreis

Die letzten beiden Tage mit unserem Schlafgefährt haben wir auf dem Goldenen Kreis verbracht. Hier tummeln sich viele Touristen, die nur ein paar Tage Zeit für die Insel haben. Man sieht hier einen grossen Wasserfall (Gulfoss), einen Geysir, einen Nationalpark und viel Natur.

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Reykjavik: 

Das Auto ist abgegeben und wir freuen uns auf 2 Tage in einem frischen Bett und ein bisschen mehr Privatsphäre. Heute Sonntagnachmittag, treffen wir noch Papi und Therese, die zufällig genau heute mit ihrem Kreuzfahrtschiff in Reykjavik anlegen. Was für ein Erlebnis, die Christen Familie mal wieder in der weiten Welt zu treffen.

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Und zum Abschluss haben wir noch meine Freundin Sandra getroffen, die hier wohnt und damals mit mir Au Pair in Amerika war.

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Wahsinn, was für eine unschlagbare Zeit wir hier erleben durften. Wir sind dankbar für diese Eindrücke und Erlebnisse und die Möglichkeit, dass wir diese Reise unternehmen durften…

Erkenntnis des Urlaubs: Ich bin unschlagbar im Tschau Sepp.

Film über unseren Aufenthalt:

ICELAND IN MOTION, 2016

https://www.youtube.com/watch?v=JM16AWZ0fpI