Taxi? Taxi? Bali!

Bali ist ja prädestiniert für Selbstfindungsprozesse, Yoga, Massagen und die freundlichen Gesichter, die einem für die hauseigene Spas oder das persönliche Taxi begeistern wollen.

Nun, gefunden habe ich mich bereits. That’s me:

Aber jetzt mal ohne Witz. Irgendwie findet man hier halt schon ganz viel schräge Vögel, Querdenker, “Doer’s” und die Yogis und Veganen.

Vielleicht auch ein Grund weshalb es mich für meine Auszeit hierhin verschlagen hat. Und das obwohl, wie meine Liebsten alle wissen, ich weder die Hitze mag, vertrage oder nur annähernd erholsam finde. Und heiss ist es hier allemal. Neben den täglichen 32 Grad, steht die Luft immer kurz vor einem Platzregen. Aber halt eben nur fast. So schwitzen wir alle bei eigentlich allen Tätigkeiten, auch beim Nichtstun. Aber das sei ja entgiftend sagt man. Vor allem hier in Bali.

Wieso Manuel nicht dabei ist? Die Duschschläuche sind hier ca. 1.10m lang. Da hätte er einfach nicht entspannt duschen können. Also haben wir den Mann im Regen zurückgelassen…

Zur Zeit befinde ich mich in Ubud.

Da wo die Yoga und Vegane Szene besonders ausgereift ist. Und für mich am Wichtigsten: CO WORKING SPACES. Davon gibt es hier gleich 3 Stück, wobei Hubud sicher der weltweit Bekannteste ist.

Somit sehen meine Tage eigentlich so aus: Nach einem ausgiebigen Schläfchen im Kingsize Bett, vorbei am Reisfeld, hinein in die Stadt, auf der Suche nach einem der köstlichen Frühstücks-Lokalen. Danach ab in den Co Working Space, wo ich einerseits Workshops/Vorträge besuche und selber einen Online Kurs mache zum Thema Digital Marketing.

Und wenn immer zeitlich möglich. MASSAGEN 🙂

Am Nachmittag zurück ins Hotel, kurz an den Pool legen und dann ab ins Yoga. Dabei verliert man nicht nur ein paar Stunden pro Tag, sondern auch ein paar Liter Wasser.

Yoga bieten sie hier zwar im Hotel ebenfalls an, aber da mir das nicht so geheuer ist, habe ich mich für eines der Top Yoga Studios der Stadt (Dorf?) entschieden. Yoga Barn ist zum Beispiel eines davon.

Vorbei am Monkey Forest und den angriffslustigen Affen,  bin ich jeweils froh, wenn diese bei meinem Rückweg bereits schlafen. Denn dann ist es dunkel und eins kann ich euch sagen: AINT YOU GONNA MESS WITH THOSE MONKEYS! Die sind nämlich alles andere als süss. Und das obwohl sie meine Lieblingstiere sind. Heute habe sie kurzerhand das Stromnetz in Beschlag genommen und sind zu zehnt, inklusive Babies über den Dächern darauf rumgeturnt.


Am Samstag geht es weiter ans Meer. Nach Canggu, was anscheinend ebenfalls richtig toll sein soll. Die Surfingszene ist da ziemlich gross, vielleicht versuche ich mich ja selber mal auf einem Brett?

Island Teil 2: Von Tschau Sepp Königinnen und Geysiren

Weiter geht es mit Teil zwei. Einige von euch haben ja bereits schon den Video geschaut, der wider Erwarten sehr schnell fertig wurde. Link unten angehängt (in HD Qualität).

Tag 9: Höfn – Kirkjubaejarklaustur (kurz: Kaustur)

Mit super warmen Schlafsäcken, die uns hinten fast die ganze Sicht versperrten, frischen Socken und Vorfreude auf den Süden sind wir heute losgefahren. Es sollte ein Tag voller Highlights werden.

Schon von Höfn sahen wir verschiedene Gletscherausleger, die alle vom riesengrossen Gletscher namens Vatnjökull abstammen. Früher gingen diese Eiszungen mal bis zum Meer, heute jedoch dank Klimaerwärmung, sieht es zwar noch immer eindrücklich aus, macht einem aber auch nachdenklich.

Von weitem sah ich als heutige Beifahrerin auch ein ultra dünnes Schaf zusammen mit 5 weiteren Wollknäueln dem Fluss zum Meer entlang laufen. Und irgendwie hatte ich es im Gefühl: “Manu, ich glaub da läuft gerade ein Rentier!” Notbremse vor der Einbahnbrücke gezogen und Daniela war innerhalb von wenigen Sekunden, gewapnet mit winddichter grüner Regenjacke auf Rentier-Verfolgungsjagdt. Bis dahin wusste ich ja noch nicht mal obs eins war, denn die Gruppe lief gemütlich einige hundert Meter vor mir. Ich wäre dieser Herde auch 4 Stunden hinterher gelaufen, denn ich wusste, das wird bestimmt toll. In der Zwischenzeit hat sich dann auch Manuel mal rückwärts in Bewegung gesetzt und ist mir gekonnt auf der schmalen Kieselstrasse gefolgt. Bis die Truppe irgendwann für einen Gras-Fress-Rast stehen blieb und ich mir nun, mit der Kamera in der Hand, sicher war: EIN WILDES RENTIER.  Mit den Armen gefuchtelt, hats dann auch Manuel begriffen und ist auf Zehenspitzen angerannt.

Hier mein süsses Rentier:

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Nur ein kurzes Stück weiter dann den wirklich atemberaubenden Eisberg-See. Sieht ja schon irgendwie wie nach Photoshop aus, nicht?

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Und den Gletscher fast hautnah erlebt:

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Erkenntnisse des Tages: Die Schafe hier sind extrem tolerant was andere Spezien anbelangt.

Tag 10: Klaustur – Skogafoss

Foss heisst hier in Island ja immer Wasserfall oder Fall oder wie auch immer (ich kann auch kein Isländisch). Ihr lest also richtig, das Ziel war heute ein Wasserfall.

Auf dem Weg dahin habe wir einmal mehr dieses spezielle grün der Moose bewundert, die hier die Lavasteine bedecken.

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Zudem sind wir auf einen Felsen gestiegen. Also mehr so einen Berg aus Felsen am Meer. Gewindet hats da sag ich euch. Das war eigentlich schon kein Spass mehr, jedenfalls für mich und meine Ohren. Aber gelohnt hat sich die Aussicht allemal.

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Verdient haben wir uns dann die Torte in Vik und haben da sogar noch die Füsse in den eiskalten Atlantik gesteckt.

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Kurz vor unserem Ziel dann noch das entdeckt:

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Und so sahs dann bei unserem speziellen Übernachtungsplatz aus:

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Erkenntnisse des Tages: Dort wo es viele Autos hat, muss es was Tolles zu sehen geben; wer aufsteigt sieht besser nach unten.

Tag 11: Skogafoss – Hella

Im Süden wurden unsere Tagesfahrtzeiten kürzer und trotzdem kamen wir jeden Tag ziemlich “spät” bei unserem Camping an. So viel gab es unterwegs zu sehen und entdecken.

In der Früh sah es dann übrigens so aus:

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Zuerst gings heute wieder zurück in die andere Richtung, weil da nämlich noch ein toller Schatz verborgen lag, den wir am Tag vorher nicht mehr gesehen haben. Zum Glück, denn hätten wir gewusst, was für eine Spazierstrecke uns erwarten würde, hätten wir es dieses Highlight vielleicht ausgelassen.

4 Kilometer hiess es. Und dann gibts ein Flugzeugfrack zu sehen. Naja 4 Kilometer, die meinen ja wahrscheinlich hin  und zurück oder? Wir sind doch so nah am Meer. Neeee, das waren 4 Kilometer ohne ein Flugzeug in Sicht, bei gefühlten 200km/h Windstärke.

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Auf dem Rückweg, Richtung Hella, haben wir nochmals unseren schönen Skogafoss mit Regenbogen besucht.

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Z’Mittag haben wir ebenfalls an einem Wasserfall gegessen. Bei herrlichen Temperaturen, vielen Tschau Sepp Runden und einem wahnsinnigen Ausblick:

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Auch ganz spannend, der bekannteste Vulkan auf Island und vielleicht auch auf der Welt. SPRECHT MIR NACH: EYJA – FIATLA  – JÖKÜTL (Eyjafjallajökull)

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Tag 12: Hella-Landmannalaugar-Hella

Heute haben wir mit dem Bus einen Ausflug ins Hochland gemacht, weil dieses nur mit dem 4×4 befahren werden darf. Bilder lasse ich für heute sprechen:

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Tag 13 & 14: Der Goldene Kreis

Die letzten beiden Tage mit unserem Schlafgefährt haben wir auf dem Goldenen Kreis verbracht. Hier tummeln sich viele Touristen, die nur ein paar Tage Zeit für die Insel haben. Man sieht hier einen grossen Wasserfall (Gulfoss), einen Geysir, einen Nationalpark und viel Natur.

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Reykjavik: 

Das Auto ist abgegeben und wir freuen uns auf 2 Tage in einem frischen Bett und ein bisschen mehr Privatsphäre. Heute Sonntagnachmittag, treffen wir noch Papi und Therese, die zufällig genau heute mit ihrem Kreuzfahrtschiff in Reykjavik anlegen. Was für ein Erlebnis, die Christen Familie mal wieder in der weiten Welt zu treffen.

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Und zum Abschluss haben wir noch meine Freundin Sandra getroffen, die hier wohnt und damals mit mir Au Pair in Amerika war.

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Wahsinn, was für eine unschlagbare Zeit wir hier erleben durften. Wir sind dankbar für diese Eindrücke und Erlebnisse und die Möglichkeit, dass wir diese Reise unternehmen durften…

Erkenntnis des Urlaubs: Ich bin unschlagbar im Tschau Sepp.

Film über unseren Aufenthalt:

ICELAND IN MOTION, 2016

https://www.youtube.com/watch?v=JM16AWZ0fpI

Island Teil 1- Von Island Pferden und Wasserfällen

Erst einen Tag sind wir zurück und schon sitze ich an meinem Blog und parallel auch an einem Video. Zum jetzigen Zeitpunkt würde ich schätzen, dass ihr euch noch ein paar Wochen gedulden müsst, bis das Material hochgeladen ist, aber wir werden es ja sehen. Der Grund dafür: eine unglaubliche Reise mit noch unglaublicheren Bildern. Nicht ganz so einfach, sich für die besten, sagen wir mal 600 zu entscheiden.

Nun aber der Reihe nach. Wer lesen mag, hier ein paar Notizen aus meinem Tagebuch, für alle anderen sprechen wohl auch Bilder:

  1. Tag: Ankunft in Keflavik Flughafen

Am Sonntag, 14. August sind wir bereits um die Mittagszeit, bei Regen und Wolken im kalten Island gelandet und haben da unser neues zuhause für die nächsten 14 Tage entgegengenommen. Unser Campervan, ausgestattet mit WIFI, einer 2m grossen Matratze (dieses Detail ist bei einem 1.94m grossen Freund entscheidend) einem Wasserkanister, Kochmaterial, einer bis dahin noch funktionierenden Standheizung und eine Stunde später auch mit ca. 4 Tonnen Schokolade als Reiseproviant, sollte uns durch ganz Island begleiten.

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Den ersten Nachmittag fuhren wir an Reykjavik vorbei bis nach Borgarnes, wo wir unseren ersten Schlafplatz direkt am Strand fanden. Der Campingplatz liess zu Wünschen übrig, aber unserer Begeisterung konnte das nichts anhaben.



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Erkentnisse des Tages: hier kostet ein Fast Food Burger Menü, soviel wie ein luxuriöses zMittag im Migros Reschti; wenn es mit Wind und Regen so weitergeht, müssen wir uns bald einen warmen Island Pulli lismen;  sind wir auf einem anderen Planeten gelandet?

2. Tag Borgarnes bis Stykkishòlmur

Wir haben uns aufgrund des stabileren Wetters im Süden, entschieden im Uhrzeigersinn die Inser zu umrunden. Daniela fährt heute nun nach ca. 3 Jahren Fahrabstinenz das erste Mal wieder Auto und das Richtung Norden. Das Frühstück haben wir trotz Wind und Nieselregen mit Blick auf das Meer genossen und Manuel erfreute sich vor allem an den amerikanischen Cornflakes “Lucky Charms” (später im Blog ersichtlich).

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Wie habe ich mich auf die isländischen Pferde gefreut. Als Nicht-Pferde-Fän, habe ich trotzdem bei der erst besten Gelegenheit angehalten, die pinken Turnschüeli gepackt und zielstrebig auf mein Fotomotiv hingerannt, gehüpft, wie auch immer, jedenfalls wars mit der Freude erst mal kurz vorbei, denn ich bin einmal gerade hinaus hingefallen. Knie aufgeschlagen und die ersten Prinzessinnenpflaster mussten gekauft werden.


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Heute haben wir unseren ersten Vulkankrater bestiegen, das meist fotografierte Chileli von Island fotografiert und uns vom Wetter die Laune nicht verderben lassen.

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Besonders schön dann Kirkjaföl mit seiner bekannten Form und passend dazu im Anschluss einen Regenbogen gesichtet.

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Kirche in Blöndos, wo wir übernachtet haben. 

Erkentnisse des Tages: Autofahren verlernt man nicht, Augen sollten in Island immer auf den Boden und nicht auf Pferde gerichtet sein, auch Isländer machen gute Pizza.

Tag 3: Stykkisholmur  bis Blöndos

Heute ging es zurück von der Halbinsel auf die Ringstrasse und weiter Richtung Norden. Nach dem 2ten Fotostopp, streikte meine Kamera das 1. Mal und ab da haben wir fast täglich unsere wichtigsten Gefährten aufgeladen. Einen weiteren tollen Krater bestiegen und die Halbinsel Vatness entdeckt. Dabei haben wir ROBBEN gesichtet, die da gemütlich auf ihren Steinen in der Sonne sonnten.

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Ja genau, Sonne! Das erste Mal haben wir sie heute gesehen und das bei warmen 15 Grad. Zudem haben uns ein paar isländische Pferde den Weg versperrt. Süss nicht? Nein, diese riesen Tiere, haben unser Auto fast aufgefressen und dann mit ihren Zungen das ganze Auto auch noch “geputzt”.

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Unser Campingplatz heute direkt am Fluss!
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Erkenntnisse des Tages: Sollten Pferde dein Auto abschlecken, sieht es danach nicht zwingerdermassen sauber aus; früh auf dem Campingplatz sein lohnt sich (Riverview!); Die Sonne existiert auch in Island

Tag 4: Blöndos bis Akureyri

Heute hiess es Aufbruch zur Hauptstadt des Nordens! Eines der schönsten Erlebnisse hatten wir an diesem Tag, als wir da so über Stock und Stein über Pässe fuhren. Plötzlich war da in der Sonne glitzernd nämlich eine Schneefläche. Und ein Bächlein zum Stauen, und hellgrünes Moos. Hier blieben wir ein Weilchen und haben… gestauu(n)t.

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Weiter haben wir noch das gesehen:

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Z’Mittag gabs direkt am Bergsee inkl. 4 Mio. Mücken/Fliegen die zum Glück nicht stachen.

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Akureyri dann nicht wie erwartet die Grossstadtmetropole, aber ganz hübsch. Durchs Städtchen geschlendert, im Souvernir Shop verweilt und bei isländischem Bier People Watching betrieben, machten wir uns schon bald auf zum Camping, wo ich meine erste Yoga “Stunde” abhalten konnte.

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Erkentnisse des Tages: Hauptstadt nicht gleich Grossstadt, ich liebe isländisches Lightbeer

Tag 5: Akureyri über Husavik bis Myrvtan

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Heute gabs den ersten grossen Wasserfall zu sehen. Wasserfälle sind in Island ja so häufig wie Jugendliche mit tiefsitzenden Hosen in Zürich. Trotzdem haben sie uns bis am Ende immer wieder fasziniert.

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Ein ganz besonderes Highlight stand aber heute noch auf dem Programm: Whale Watching in Husavik.

Herrlicher Tag mit viel Sonne und wenig Wind und einigen verspielten Walen. Wir hatten ein riesen Glück und der Buckelwal ist direkt vor Manuels und meinen Augen aufgetaucht. Was für eine Erlebnis!

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Nach diesen Eindrücken gings wieder runter in die Myrvtan Gegend, wo ein wunderschöner See uns entzückt hat und wir trotz nerviger Mücken den Campingplatz direkt am Wasser aufsuchten. Einmal den See umkreist, haben wir unterwegs einen weiteren Krater bestiegen, der im Gegensatz zu vielen anderen fast gar nicht bewachsen ist.

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Am Abend genossen wir ein Bad in der warmen Quelle inklusive Bier. Was für ein Leben.

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Erkentnisse des Tages: Capingplätze werden zwar immer teurer im Uhrzeigersinn, dafür auch immer schöner; die Isländer halten nicht viel von Absperrungen und Eintritten; auch wenn die Mücken nicht stechen nerven sie.

 

Tag 6: Myrvtan bis Egilsthir

Gleich nach Abfahrt gings zu den geothermischen Gebieten, wo es tierisch aus dem Boden brodelt. Das Wasser da 80-100 Grad heiss!

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Dann gaben wir uns nochmals 2 grosse Wasserfälle. Selfoss und Detifoss. Detifoss übrigens im Streit mit dem Rheinfall. Welcher hat eine grössere Wassermenge? Der Fall ist ja irgendwie klar, oder?

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Mich hats dann noch einmal komplett in den Schlamm gehauen. Natürlich wieder in den pinken Turnschuhen. Wieso lasse ich eigentlich jedes Mal meine Wanderschuhe im Auto, wenn sie doch so dringend gebraucht würden?

 

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Übernachtet wurde heute in einem Wald, direkt am See. Ja, hier hats auch Bäume…

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Erkentnnisse des Tages: Detifoss ist definitiv grösser als der Rheinfall, ein Zentrum existiert in einem isländischen Dorf nicht (aber Manuel jedes Mal bei Ankunft: sollen wir zuerst mal ins Zentrum fahren?); wir hätten eine Göla CD mitbringen sollen

Tag 7: Egilstathir bis Djupivogur

Heute gings entlang der Ostfjorden. Aus meiner Sicht der wenigste interessante Teil Islands. Heute ist die Standheizung ausgestiegen, passend zum Wetterwechsel. Es regnet und ist grau.



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Doch wir lassen uns die Laune nicht verderben:

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Erkentnisse des Tages: wir vermissen den blauen Himmel, Isländer sind trotz extrem ungesundem Essen nicht dick!
Tag 8: Djupivogur bis Höfn

Die Landschaft ist jeden Tag vielfältiger, einfach unglaublich.

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Zum Beispiel haben wir heute an einem schwarzen Strand “gesonnt”

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Geschlafen haben wir in Höfn, wo wir uns richtig wohl fühlten. Ein bisschen im örtlichen Schwimmbad im 42 Grad warmen Wasser gebadet, endlich gewaschen und uns dann am Flughafen amüsiert. Uns wurde nämlich aufgrund der ausgefallenen Heizung, Schlafsäcke nachgeschickt, die bis -8 Grad warm halten sollten. EINGEFLOGEN wurden die. Als wir am munzigkleinen Flughafen ankamen, hiess es wir sollen warten, denn der Flieger komme erst in 10 Minuten. Und tatsächlich, pünktlich ist der kleine Flieger mit ca 10 Passagieren vor unseren Augen gelandet und dabei waren auch unsere wunderbar warmen Schlafsäcke.

Erkentnisse des Tages: Isländer sind abgehärtet und nehmen emotionslos ein Eisbad nach jedem Badegang; sie mögen es vor allem im Whirlpool eng bei einander; es ist einfach unglaublich teuer und schön hier.

Das Wüstenleben in Arizona

Seit Dienstagnachmittag bin ich in Tucson, Arizona am schwitzen. Hier ist es 40+ Grad und die Hitze steigt einem schon früh morgens in den Kopf. Aber irgendwie ist diese Wüstenluft gar nicht so unangenehm. Vor allem solange man immer wieder in gekühlte Räume kann 🙂 Und in Amerika ist das ja bekanntlich nie ein Problem.

Hier verbringe ich also meine letzten Tage mehrheitlich mit Sport, interessanten Vorträgen über Gesundheit und dazu das eine oder andere gesunde amerikanische Essen.

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Manhattan oder nöd

Wo soll ich nach so einem Wochenende bitteschön anfangen? Vielleicht mit dem Ende zuerst. Jetzt gerade sitze ich in Newark Downtown in einem Hotel und höre draussen das 4th of July Feuerwerk. Manuel ist eben Richtung Zürich gestartet und für mich geht die Reise morgen nach Tucson (AZ) weiter, um da nochmals ein Hotel zu begutachten.

Nun aber der Reihe nach. Ich bin am Freitagmorgen mit der Amtrak gemütlich nach New York City reingefahren und genoss dabei Beinfreiheit, Wifi und eine tolle Sicht.

Mitten im Trubel gestrandet, machte ich mich dann auf zu unserem Airbnb zur Schlüssen Entgegennahme. Manuel immer noch verspätet im Flieger, also mache ich mich gleich auf in die Stadt und erste geplante Einkäufe zu erledigen, wo sich der Mann sowieso nur gelangweilt hätte. Und beim ersten New York Besuch sollte das ja nicht passieren.

Wieder zurück im Apartment, geduscht und schon bog Manuel um die Ecke. Endlich geschafft, wir beide in New York. Lange ruhten wir uns nicht aus, sondern nahmen die Metro zum Mets Stadium, wo wir uns eine kurze Einheit der New Yorker Baseball Mannschaft anschauten. Mit einer mega Aussicht, in beide Richtungen.

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Lange blieben wir nicht, weil es aufgrund von Regen zu mehreren Unterbrüchen kam. Zum Abschluss des Tages wagten wir uns an den Times Square, mit ein zwei anderen Leuten.

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Ziemlich müde, aber glücklich fanden wir an diesem Abend unser Bett.

Am Samstagmorgen gings wieder zurück nach Manahattan (unser Apartment lag auf Queens, ca. 10 Minuten mit der Metro).

Der Reihe nach:

Grand Central Station

Top of the Rock, Rockefeller Center

Central Park

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Am späteren Nachmittag machten wir uns auf Richtung Downtown bzw. SOHO, wo wir shoppten (soll heissen, Manuel bei einer Fussballbar abgesetzt und Daniela macht sich auf zu Victorias Secret 🙂 ) und dann richtig gemütlich diniert. Soho hat uns mit seinem Charme sehr gut gefallen und hier könnten wir uns auch gut eine Zweitwohnung vorstellen! Nach einer kurzen Dusche zuhause gings nochmals los in die Stadt. Und zwar auf die bei Touristen bekannte Rooftop Bar 230 an der 5th AVE. Schaut euch diesen Ausblick an:

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Am Sonntag hielten wir uns hauptsächlich in Lower Manhattan auf. Amerikanisch frühstücken mit Blick aufs One World Center:

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Einem Besuch von diesem und des neuen 9/11 Memorial:

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An der Börse mitgehandelt und den beliebten Charging Bull besucht, der ja anscheinend finanzielles Glück bringen soll:

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Und danach ab auf die Staten Island Ferry mit wunderbarem Ausblick auf die Skyline:

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Nach einem kurzen Besuch im Washington Square Park und einem Eis der besonderen und teueren Art, gings zur Brooklyn Bridge:

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Und dann das Highlight des Wochenendes. Der SONNENUNTERGANG! Nach einem eher grauen Tag, war das definitiv nicht zu erwarten. In Brooklyn haben wir uns nach dem Spaziergang über die Brücke hingesetzt und gewartet… Und es hat sich gelohnt!!

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Heute Montag haben wir noch das Flat Iron Building besucht, sowie den Highline Park erlebt. Zum Abschluss gings nochmals in den Central Park, um uns für die bevorstehende Reise auszuruhen.

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Ein mehr als gelungenes Wochenende, welches nun auch für mich wieder mit ganz vielen neuen Eindrücken zu Ende geht.

 

 

Au Revoir Québec, Hello USA

Jetzt bin ich gerade von meiner Massage zurückgekommen und sitze auf meinem Queensize Bett. Die 4. Massage diese Woche übrigens! Irgendwie könnte ich mich daran gewöhnen und bin froh, dass ich morgen Manuel treffe, der das bestimmt genau so gut macht wie die 8 Paar Hände der letzten Tage 🙂

Nach 3 wunderbaren ruhigen Tagen in Québec habe ich mich am Mittwochnachmittag auf eine weitere lange Reise, nach Lenox (MA) gemacht. In Québec habe ich mich übrigens nochmals raus gewagt und habe da am Dienstag die andern 24’847 Touris gefunden. Und zwar im Chatier de Champlain! Eigentlich ja ganz süss da unten, mit den Gässchen und den Blumen an den Türen. Aber irgendwie dann doch ziemlich aufgesetzt und ich glaube nicht, dass sich viele Einheimische dahin verirren. Ihr seht, Québec ist irgendwie nicht ganz so meine Lieblingsstadt geworden, aber vielleicht tue ich ihr da ja auch unrecht. Ein paar Schnappschüsse gabs dennoch:

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Ich würde mich ja als eine durchaus erfahrene Reiserin bezeichnen, aber diese amerikanische Unorganisiertheit und diese Langsamkeit, machte jetzt also auch mir zu schaffen. Mein Flug von Québec startete pünktlich und gelandet sind wir 10 Minuten zu früh. Wäre ja alles gut und recht, wenn da nicht der Flughafen in Chicago mit seiner Grösse gewesen wäre. Geschlagene 20 Minuten sind wir mit dem Flugzeug ums ganze Areal gefahren, bis wir irgendwann im hintersten Flügel aussteigen durften.

Gerannt bin ich, weil schliesslich hatte ich noch genau 1.05h Zeit bis zu meinem Weiterflug. Da ich die Immigrationsbestimmungen der USA nur zu gut kenne und auch weiss, wie lange der Prozess normalerweise dauert, war ich schon etwas unruhig unterwegs auf meinem Lauf vom einen Ende bis ans andere. Die Immigration lief dann aber ziemlich reibungslos, wenn auch der gute Mann nun ziemlich meine ganze Lebensgeschichte, inkl. Hauptmerkmale aller unsere Hotels kennt. So sind sie halt die Amis!
Mein Gepäck bereits gesichtet und entschlossen vom Band geholt und dann nichts wie weiter. Aber was soll jetzt genau diese meterlange Schlange vor dem Exit/Connecting Flighs Schild? Alle Asiaten wurden nochmals zum genauen Inhalt ihrer 43 Taschen gefragt. “Ob du Früchte da drin hast, will ich wissen???”, “hiafhöshgöasfö” und Kopfnicken. Was sollst dachte ich mir, ich musste ja nur noch meinen Koffer aufs Band schmeissen und dann bin ich so gut wie im Flugzeug. Mittlerweile warens noch 48 Minuten bis zu meiner Weiterreise. Als ich nach gut 10 Minuten bei einer netten Dame angekommen bin, die sich in Mitten des Getümmels aus wartenden Passagieren, nicht drauskommenden Asiaten und gestressten Personen wir mir sich meiner angenommen hat. Einen Blick auf mein Ticket und schon reisst sie mir den Koffer aus den Händen. Ins Terminal 1 soll ich gehen, mein Flieger starte ja schon bald. Aha, merci! Ob ich ihr den Koffer wirklich einfach so dalassen kann, wollte ich noch wissen, aber sie war bereits verschwunden mit meinem pinken Hab und Gut.

Also nichts wie raus. Noch gut 35 Minuten und ich durfte erkennen, dass das Terminal 1 nur mit einem Zug und erst nach weiteren sich in die länge ziehenden Stationen erreichbar war. Da musste ich jetzt durch. Da angekommen legte ich einen Sprint zur Sicherheitskontrolle hin. Wieder einreihen. Obs eine “Fast Line” gibt, wollte ich da von dem Herrn wissen. Der lachte und meinte “there hasnt been a fast line in 15 years”. UGH MEIN FLUG!! Ich musste mich in grosser Geduld üben und als ich dann endlich vorne ankam und auch noch mein Rucksack rausgenommen wurde (Obwohl ich davor schon mal durch die Kontrolle bin und alles gut war), dachte ich langsam aber sicher daran, wie ich mir downtown Chicago ein schönes Hotelzimmer gönnen werde. Die Nettigkeit des Schicksals wollte es aber, dass ich 2 Minuten vor Gateschluss noch ins Flugzeug hüpfte. Natürlich als Letzte. Aber Hauptsache ich sass drin. Ob es mein Koffer wohl auch so schnell geschafft hatte?

In Albany (NY) wurde ich von meine Chauffeur abgeholt, der dann netterweise auch bis zum letzten Koffer auf dem Rollband mit mir wartete. Mein Koffer? Still in Chicago. Na toll. Haben wir doch als Kind immer gesagt bekommen, dass wir was Frisches zum anziehen ins Handgepäck nehmen sollten. Nur dieses Mal hatte ich das natürlich nicht befolgt. Mir graute es bereits davor, wie ich am nächsten Tag um 7, ohne Sportsachen zum Kayaken gehen sollte. Und noch viel schlimmer, mein wichtiges Meeting mit den Verantwortlichen der Canyon Ranch.

Da kam mir dann die Freundlichkeit/Hilfsbereitschaft und Unkompliziertheit der Amis zu Gunsten. Alle haben mich und meinen in Chicago gebliebenen Koffer bemitleidet. Ein Tischi und eine Zahnbürste gabs noch bei Ankunft um Mitternacht und der nächste Tag verlief auch ohne Businessklamotten ganz erfolgreich.

Nach dem Mittagessen war dann auch mein Koffer wieder bei mir und ich glücklich, weil nämlich Zumba anstand!

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Nun schaut euch dieses MEGA Hotel an, in Mitten von wunderbarer Landschaft. Übrigens ab 1000 Dollar/Nacht seid ihr mit dabei 🙂

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Bien arrivée à Québec!

So langsam aber sicher macht sich der Jetlag etwas breit bei mir. Gestern Abend bin ich nach einer langen Reise über Montréal hier im Le Monastère des Augustines in Québec angekommen. Das Haus bzw. ehemalige Kloster wurde letzten August neu eröffnet und ist seither bei uns auf der Plattform Leading Retreats mit dabei. Damals kamen die 3 Augustiner Schwestern von Frankreich nach Kanada, um hier das erste Spital nördlich von Mexiko aufzubauen. Sie heilten kranke Menschen und lehrten ihr Wissen über Medizin. Auch heute sind noch “Sisters” anzutreffen, was dem Ganzen einen speziellen Touch gibt. Das Durschnittsalter übrigens 84 Jahre, deshalb mussten die Schwestern sich überlegen, was mit dem Kloster und den 14’000 Objekten passiert, wenn sie einmal nicht mehr da sind. Sie haben sich entschieden, das alles dem Volk von Québec zu überlassen, mit der Bedingung, dass der Grundgedanke der Schwestern weitergetragen wird. Ein Hotel und ein Museum ist entstanden und mit dem auch ein soziales Projekt, welches mit den Einnahmen der Hotelgäste finanziert wird. Menschen die kranke Personen betreuen, bekommen hier im Hotel zu günstigen Preisen (wenn nicht gratis), die Möglichkeit sich zu erholen. Das Gleiche gilt neuerdings auch für medizinisches Personal, welches wie auch an anderen Orten auf der Welt, immer öfters an stressbedingten Krankheiten leiden.

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Am Flughafen angekommen gab es übrigens keinen Bus, der in die Stadt führt, sondern hier machen Taxis das grosse Geld mit einer Flatrate von 35 Dollar pro Weg. Dieses hat mich dann vor dem Eingang ausgeladen, wo ich ziemlich kaputt bei der Rezeption angekommen bin. Meine Reservierung war nirgends zu finden, was ich am etwas verwirrten Blick der Empfangsdame schnell erkannt habe. Doch ein Zimmer im authentischen Stil liess sich dann doch noch finden und schnell schickte ich noch eine Mail an die Verantwortliche des Hotels, um ihr mitzuteilen, dass ich nun da bin.

Eine etwas erstaunte Nachricht kam dann zurück, da sie anscheinend nicht mit meinem Kommen gerechnet hat. Naja egal, man ist ja spontan und somit haben wir ein Treffen für heute arrangiert.

Um 20 Uhr kanadische Zeit, bzw. 2 Uhr nachts in der Schweiz konnte ich mich dann nicht mehr wachhalten und so schlief ich fast durch bis 5 Uhr. Um 7 stand denn bereits die erste morgendliche Aktivität an.

Nach einem 3-stündigen Meeting wars dann Zeit, um endlich einen Fuss in die UNESCO Stadt zu setzen. Irgendwie kann ich mich aber noch nicht so damit anfreunden. Ob es das graue, weder warm noch kalte Wetter ist, die 45’942 Touristen (hauptsächlich Asiaten), die vielen Souvenirshops oder der übernommene US Trend der unmöglichen Esskultur.

Die Stadt lässt sich irgendwie nicht in Worte fassen. Da sind die vielen graue Steingebäude und die unzähligen mit Blumen geschmückte Irish Pubs. Soll mal einer daraus schlau werden.

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Helsinki

Wie man es sich von den beiden Christen Damen gewohnt ist, wurde dieser Trip schon einige Monate im Voraus – ja sogar fast ein Jahr vorher- geplant. Man wollte ja die Tage optimal auskosten, den günstigsten Preis herausholen und möglichst zur perfekten Zeit, ohne viele Touristen die Stadt geniessen. Dumm nur, dass wir vergassen die Feiertage für 2016 zu checken und haben somit einen Flug am Donnerstagabend, am Tag der Auffahrt, gebucht. Jänu, den sonnigen Donnerstag zuhause haben wir auf jeden Fall beide noch genossen und haben uns dann halt erst am Abend am fast leeren (weil ja alle einen Tag früher geflogen sind, denk) Flughafen getroffen. Einen Teller Pasta im Treibhaus des glasigen Gebäudes gegessen und ab gings für 3h ins Flugzeug gen Norden.

Da angekommen war es natürlich bereits dunkel, jedoch sind uns auch da schon die russischen Bauten im Stadtzentrum aufgefallen. Müde sind wir im etwas gewöhnungsbedürftig eingerichteten Zimmer (wieso sollten wir während unserer Zeit eine Runde boxen wollen?) nach Mitternacht ins weiche Bett gefallen.

Wer dachte im Urlaub werde ausgeschlafen, sollte nicht mit seiner fast (nur fast) 40 Jahre älteren Mutter verreisen. Um 7 Uhr ist die nämlich spätestens wach und will die Stadt erkunden. Nun denn, wir sind hier ja nicht, um das Hotel von innen zu bestaunen. Also gings los in die Stadt. Zu Fuss, weil alles hier so nah ist und die Überlegung das Tram zu nehmen meistens länger dauert als der Fussweg zu Ort B.

Etwas irritiert waren wir immer noch von den hohen alten aber irgendwie ehrwürdigen Gebäude. Der russische Einfluss ist jedenfalls nicht zu leugnen und auch spätere Nachforschungen diesbezüglich haben das bestätigt. Schweden hat ebenfalls seine Fussabdrücke hinterlassen. Viele Schilder sind neben dem undefinierbaren Finnisch auch auf Schwedisch angeschrieben.

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Den ersten Tag haben wir mit viel Sightseeing, spazieren, staunen, Lachs essen, Kuchen essen und Schiff fahren verbracht. Ein paar Eindrücke dazu hier:

 

Am Samstag haben wir die Läden gestürmt jedoch ohne viel Erfolg. Aber der finnische Designer Marimekko hat es Mami dann doch angetan. Eine Schürze hier, ein Kuchitüechli da, man weiss ja nie wenns alte mal alt ist. Genau. Zudem haben wir das Designer Viertel besucht und da Geschäfte mit teuren und ausgefallenen Kleidern durchprobiert, herzige Kafis bejöht und unsere zukünftige Wohnung zumindest in Gedanken neu eingerichtet.

Sonntags war Muttertag, also Frühstückszeit. Ich habe natürlich im Vorhinein reserviert, denn anscheinend stehen auch die Finnen aufs Brunchen. Ein richtig tolles Resti/Kafi im Design Distrikt wo wir unseren Bauch vollschlagen konnten. Weiter gings mit dem Bus Richtung Norden wo wir auf der Insel Seurassaari das leider noch geschlossene Freilichtmuseum besuchten.

Da am Montag schon wieder Abreisetag war, ich aber unbedingt noch einen Finnischen Haarschnitt verpasst haben wollte, gings ins nahgelegene Hipsterviertel, wo ich mich mit dem griechischen Coiffeur über gratis Sprachkurse und finanziell subventionierte Ausbildungen unterhielt. Gleich wie Dänemark, werden auch hier Studenten monatlich entschädigt bzw. bekommen einen Zustupft zum Leben. Scheint jedenfalls zu funktionieren.

 

 

 

 

 

 

 

Site Inspection(s)

Ich habe ja das grosse Glück in meinem Job, nicht 42 Stunden im Büro sitzen zu müssen. Hin und wieder besuche ich diese wunderbaren Orte, in verschiednen Ländern, wo ich nicht nur gratis logieren darf, sondern mich erst noch so richtig verwöhnen lassen kann.

Meine erste Site Inspection im 2016 führte mich in die Villa Padierna Thermas in Carratraca. Dort genoss ich ein verlängertes Wochenende, im abgelegenen Bergdorf und wagte mich nach 2 Tagen des achtsamen Geniessens in die aufregenden Beach Stadt: Malaga!

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Und gerade letztes Wochenende habe ich mit Manu in Österreich verbracht. Und zwar im Hotel Fritsch am Berg in Lochau am Bodensee.

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