Latvia #Riga

Am Samstagmorgen hiess es mal wieder in den Flieger steigen und in eine fremde Destination reisen. Dieses Mal nach Riga, Lettland. Dort empfing uns Anna, die aus Riga kommt und zusammen mit Stefanie und mir den Master in Health Sciences abgeschlossen hat diesen Sommer. Am Gate haben wir bereits schon Jan, der Freund von Anna entdeckt, der ebenfalls von Zürich aus nach Riga flog und uns da auch gleich, zusammen mit Anna die uns alle abholte, in die Stadt fuhr.

Während dem Anna und Jan nachhause fuhren und dort ein bisschen Zeit mit der Familie genossen, haben Steffi und ich Riga erkundet. Nach einem kleinen Mittagessen auf dem grossen Markt, wo man neben reichlich Fleisch, Käse und Früchte auch allerlei Ramsch fand, nahmen wir die hübsche Altstadt in den Angriff. Die Stadt und das ganze Land lebt von den Blumen. Da gibt es Blumenläden die haben 24 Stunden geöffnet und in der Bar wird einem ohne zu fragen ein Vase gebracht, sofern man mit einem Sträusschen ankommt. Was bei einigen der Fall war. Auch die Restaurants und Häuser waren geschmückt und verliehen der kleinen, aber sehr sympathisch Altstadt seinen Charme. Die Sonne wechselte sich mit Regen und Wind ab, so dass wir zwischenzeitlich ins Kaffee flohen und später im T-Shirt unseren Drink genossen.

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Mythen Wanderung

Okay, nicht dass ihr jetzt denkt ich hätte mich auf den Grossen Mythen gewagt. Nein, natürlich nicht. Meine Wanderung führte mich von der Sattel Talstation bis nach Mostelberg auf 1191m. Dies mit einer Drehgondel die nicht gedreht hat!! Ich hätte übrigens gerne mein Geld zurück. Merci. Danach gings weiter über die Mostelegg, Haggenegg, Holzegg bis hoch nach Rotenfluh.

Ich genoss die atemberaubenden Aussichten (Mehrzahl) und freundete mich schnell mit Kuh, Katze, Schnäggli und Schmetterlingen an. Da ich zu den ersten gehörte, blieb es auf meiner Wanderstrecke lange einsam. Herrlich.

Ein paar Stiche von undefiniebaren Stechinstekten, ein kleiner Sonnenbrand und ein grossr Tritt in einen Kuhfladen, ansonsten wars ein perfekter Tag.

                 

       

Paris

Ein bisschen hat es mich ja schon in den Fingern und Zehen gekitzelt. Dieses Gefühl, diese Vorfreude wieder weg zu fliegen, irgendwo hin wo man Neues sehen und entdecken kann. Wenn es nach mir ginge, würde ich noch viel öfters ins Flugzeug steigen. Schön, dass ich einen weiteren tollen Reisepartner für mich entdeckt habe, der genau so begeistert für neue Länder und fremde Kulturen ist. Paris, die Stadt der Liebe. Mit wem würde diese Stadterkundung besser passen als mit der Person die man liebt. Über all wimmelt es von verliebten Touristen, die in Hochzeitskleidern vor dem Arc de Triomphe posieren oder vor dem Eiffelturm auf die Knie fallen. Ganz so übertreiben wollten wir es dann doch nicht.

Am Freitagabend ging es nach einer strengen Woche ab auf den Flughafen, wo wir in unseren Flieger nach Paris stiegen. Nach einer Stunde Flug war es das dann bereits wieder. Den Weg vom Flughafen zu unserem Apartment in der Gegend Bastille/Marais könnte man sich bestimmt sparen, in dem man gemütlich in Zürich in den TGV steigt. Aber jänu. Eingezwängt zwischen den Parisians- die übrigens zu 95% wie Kriminelle aussehen, die dir gleich den Rucksack aufschlitzen oder dich bei einem Hütchenspiel bescheissen – haben wir es dann kurz vor dem Eindunkeln geschafft. Elise, von unserem Airbnb Zimmer überreichte uns den Schlüssel und dann ging es auch gleich los zum verdienten Z’Nacht in der hippen Bastille Gegend.

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Samstags stand Sightseeing auf dem Programm. Notre-Dame, Louvre, Pont d’Artes, Concorde, Champs Elysée, Arc de Triomphe, Eiffelturm. Obwohl ich Paris bereits schon vor ein paar Jahren besucht habe, waren diese geschichtsträchtigen Gebäude und die Pariser Kultur nochmals genauso eindrücklich. Manuel hat die Stadt ebenfalls begeistert, auch wenn er mit den Tauben von Paris bis an sein Lebensende auf Kriegsfuss stehen wird. Wie einem eine Taube ins Gesicht fliegen kann bleibt mir bis heute unerklärlich, aber der Lacher meinerseits wars dann doch wert. Das Wetter zeigte sich von seiner besten Seite und so schwitzten wir ein bisschen vor uns hin während wir im Park lagen und vor uns der Eiffelturm in die Lüfte ragte. Herrlich amüsiert haben wir uns auch ab den Pariser Strassenganoven, die Touristen mit ihren Trickspiele über s’Ohr hauen wollten. Genüsslich haben wir das Geschehen von der Parkbank beobachte und konnten schon nach ein paar Minuten erkennen, wer zum Spiel dazugehörte und wer naiv genug war den Betrügern sein Geld anzuvertrauen.

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Abends gab es dann eine Überraschung. Manuel hat mich in den Montparnasse Tower ausgeführt, wo wir neben einem sehr gediegenen und wahnsinnig feinen Menu eine herrliche Aussicht auf den vor sich hin glitzernden Eiffelturm beobachten konnten. Ein bisschen wie eine Prinzessin habe ich mich da hoch oben über den Dächern von Paris gefühlt. Nachhause sind wir an diesem Abend gerollt.

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Sonntags leider Regen, grau und viel Wind. Nicht gerade angenehm um Parks zu besichtigen und Hügel zu besteigen. Wir haben das Beste draus gemacht und uns mit französischen Bistros und Wein die Laune nicht verderben lassen.

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Istanbul

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Und schon stand die nächste Städtereise auf dem Programm. Nachdem ich mit Manuel ein super sonniges Wochenende in Porto verbracht habe und die Wetteraussichten für s’kommende Wochenende in Luzern Hochfrühling anzeigten, waren wir etwas skeptisch für unseren Trip ins mystische Istanbul. Denn da hiess es 3 Tage Regenwetter.

Bereits um 4 Uhr klingelte der Wecker. Unsere Reise führte uns über Zürich direkt nach Istanbul, wo wir um halb 12 ankommen sollten. Sollten, denn natürlich hatten wir Verspätung und bereits bei der Gepäckausgabe fragten wir uns das erste Mal, ob wir es wohl rechtzeitig zur gebuchten Tour um halb 2 schaffen würden.

Nach Immigrationsprozess und kompliziertem Metro-Jeton Getratsche mit dem türkischen Metro-Verantwortlichen gings mit ÖV Richtung Stadtcenter. Die Metro wurde immer voller und die Minuten immer länger. Um 13:30 Uhr waren wir also immer noch im sich nur im gefühlten Schneckentempo bewegenden Tram. An den aufdringlichen Türkischen Männern vorbei und ab ins Hotel wo uns eine genervte Tourguide um 13:45 Uhr mit gestresstem Blick und Handy am Ohr erwarte. Ob wir unser Gepäck noch hochbringen könnten? Nein, der Bus wartet. Also schnell Koffer dagelassen und ab in den Bus, wo wir mit anderen Leuten durch die wilden Strassen Istanbuls fuhren. Die anderen Leute sind dann aber mitten auf der Strasse rausgelassen und zum Pier geschickt worden, wo ihnen glaube ich die Fähre vor der Nase wegfuhr. Allgemein befinden sich immer irgendwelche Menschen auf den dichtbefahrenen Strassen. Scheint weder die Leute im Fahrgestell noch die auf 2 Beinen sonderlich zu interessieren. Denn gelaufen und gefahren wird trotzdem. Dass dies nicht zu Unmengen Unfälle führt wundert mich jetzt noch.

Wir fuhren dann also von der Altstadt über die Galata Brücke in die Neustadt. Da erwartete uns dann eine 2-stündige Privat Walking Tour, wo wir viele interessante Details über die Geschichte und Architektur erfuhren. Auch einen kurzen Besuch in einer Moschee durfte natürlich nicht fehlen. Heutzutage sind über 99% der Bevölkerung in Istanbul Muslime. Das war aber einmal anders. Immer noch stehen jenste Synagogen und Kirchen in der Stadt, die aus Repekt gegenüber anderen Religionen nicht abgerissen werden. Nur noch die Wenigstens sind aber aktiv.

Genervt war die Tourguide eigentlich durchgehend, was uns dann aber irgendwann auch egal war. Beim Kebabstand gab es sogar noch eine Kleinigkeit zu essen und unsere ersten Baklava (Türikische Süssigkeit) durften wir ebenfalls auf der Tour geniessen.

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Anschliessend gings zurück Richtung Hotel wobei wir noch Halt bei der blauen Moschee machten, die in unserem Quartier gelegen war. Die Touristen hatten einen Spezialeingang, mussten sich aber natürlich trotzdem entsprechend anziehen und verhalten.

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Auch die Hagia Sophie erstrahlte gleich neben der blauen Mosche im Abendlicht. Die ehemalige Kirche wurde zwischenzeitlich als Moschee benutzt, heute ist sie aber ausschliesslich als Museum gedacht.

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Fürs Abendessen gings mit dem Tram und Funicular zurück in die hügelige Neustadt, wo wir unseren ersten Meze Teller dieses Wochenende genossen und danach völlig übermüdet im Hotel ins Bett fielen.

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Am Samstag hiess es SHOPPING. Da sowieso Regen angesagt war, haben wir uns von morgens bis spät Abends durch Einkaufsstrassen und Shoppingmalls gekämpft und viele schöne Sachen gefunden. Abends dann direkt in die supercoole Bar “The Public” wo wir unseren ersten und wahrscheinlich einzigen Raki “genossen”. Der Kellner meinte ganze erstaunt, ob wir wirklich 2 Rakis wollten. Und als sich die Jungs an der Bar nicht mehr einkriegten vor Lachen haben wir uns dann schon etwas gewundert. Anscheinend ist das nicht so üblich als 2 weibliche Touristen einen türkischen Raki zum Apéro zu trinken. Wir wussten dann auch schnell wieso. Dieses Zeug fährt ein. Aber richtig. Deshalb fiel uns dann die Entscheidung für Burger im gleichen Restaurant nicht schwer:)

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Da Sonntag bereits wieder Regen angesagt war, vertrieben wir uns die Zeit auf dem Gewürzmarkt und ein weiteres Mal in den verlockenden Läden.

DSCN4715 DSCN4716 DSCN4720 DSCN4727 DSCN4719 DSCN4708 DSCN4702 IMG_5941Nach diesem farbenfrohen Markt wirkte die nasse, graue Stadt noch viel trister. Die Menschen und Tiere geben dieser aber eine ganz spezielle Atmoshpäre.

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Montag dann Abflugstag. Aber bis dahin genossen wir noch den grossen Basar, wo wir Chetteli und türkische Süssigkeiten chrömleten. Und danach noch einmal türkischen Tee genossen.

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Porto

“Porto? Also du meinst Portugal?” Nein, Porto! Die nördlich von Lissabon gelegene Stadt. Da wo der bekannte Portwein hergestellt wird. Da wo die Leute noch nicht von den Touristen genervt sind und dir gerne jede Tapas einzeln erklären und sie dir Bars inklusive Serviertöchtern empfehlen. Da wo das Essen wie im Himmel schmeckt und da wo genau dieses Wochenende ausnahmsweise 3 Tage lang die Sonne schien. 

Manuel und ich sind Freitagabend mit Easyjet geflogen und haben nach einer kurzweiligen Metrofahrt im schönen Hotel Eurostars des Artes eingescheckt. Kurz unsere Sachen abgestellt und los gings, vom knurrenden Magen getrieben. Zeitlich waren wir für Porto-Essenszeiten ja noch ziemlich früh dran (21:00 Uhr). So haben wir dann unten am Fluss ein kleine portugisisches Restaurant gefunden, wo wir stundenlang Tapas und feinstes Fleisch assen und dabei feinsten Wein genossen. 



SAMSTAG

Heute stand Sightseeing auf dem Programm. Auf der Free Walking Tour haben wir 3h lang interessante insider Infos über den Bahnhof bekommen, der während 20 Jahren von einem Architekturstudenten gebaut wurde, welcher dann schlussendlich das Wartehäuschen wie auch den Ticketschalter vergessen hatte einzubauen. Über den König, der alle Weinkeller auf der Seite der Stadt Gaia bauen liess, weil dort nämlich die Steuern direkt an den König gingen und nicht wie auf der Portoseite an die Kirchen. Über die Avenue die 5km lang werden sollte, jedoch auf Grund der im Weg stehenden Katholischen Kirche nicht einmal 500m lang wurde und das Staatsgebäude welches dann genau in der selbern Form vor die Kirche gebaut wurde, so dass man diese heute vom Platz nicht mehr sehen kann. 

Und so weiter!









SONNTAG

Heute haben wir Fahrräder gemietet und sind damit eine Stunde auf der Gaia Stadtseite entlang gefahren, wo man nach ca 40Minuten das Meer erreicht und das Schauspiel der riesigen Wellen beobachten kann. Sogar die Füsse hatte ich kurz drin im eiskalten Atlantik. Bei herrlichem Wetter haben wir uns zurück in der Stadt ein Glace gegönnt und danach gings zum Winetasting in die Sandeman Winery. Eine kurze Führung durch die Portweinkeller und zwei Gläser Portwein gaben uns dann Energie für den Aufstieg zur Brücke wo wir uns den Sonnenuntergang vorgenommen haben. 

















Koh Tao

Auf zu einer neuen Insel. Mit meinem Detox Food im Gepäck gings ab auf die Überfahrt nach Koh Tao, welche wie auch die für die Full Moon Party bekannte Insel Koh Panghan total mit Backpackern überfüllt ist. So auch das Schiff auf welches wir uns quetschten. Rucksäcke und Koffer flogen in hohem Bogen und einen Platz musste man sich erkämpfen. Habe da dann 3 mutige Engländerinnen kennengelernt. Mutig deshalb, weil ja die ganzen Morde auf Koh Tao passiert sind letztens. Und da waren jedes mal Engländer die Opfer.

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3 Stunden dauerte die Überfahrt wo mich dann der Driver vom “The Haad Tien” Hotel abholte. Dieser trug dann auch gleich meinen Koffer zum Auto 🙂

IMG_4804 IMG_4805Das Haad Tien und Koh Tao stellten sich dann als kleines Paradies heraus. Wo ich dann auch endlich wieder feine Sachen zu mir nehmen durfte und nochmals den Strand aufs Vollste genoss. Leider hatte ich da nur einen Abend und den ganzen Samstag.

image1 image2 IMG_4828 IMG_4827 IMG_4821 IMG_4816 IMG_4806

Sonntag in der Früh gings nämlich mit der Fähre zurück nach Samui wo ich noch eine letzte Nacht verbracht habe und um 4 Uhr morgens wieder auscheckte für meine 24h Reise zurück in die Schweiz.

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Koh Samui #Retreats

Im letzten Blog habe ich vergessen zu erwähnen, dass ich dann die Auserwählte war für den Standby Platz im früheren Flugzeug. Wir sind dann mit etwas Unwohlsein in den kleinen farbigen Flieger gestiegen und da es ziemlich windig war über Koh Samui, haben sicher ein paar gedacht, das letzte Stündchen hätte nun geschlagen.

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Aber so wars dann nicht und wir sind alle heil und glücklich auf der grünen Insel angekommen, wo mich mein Fahrer des Absolute Sanctuary Resorts bereits erwartet hat. Wie auch die Resort Managerin, die mir gleich beim Check in die ganze Hotel Tour gab und mich auf den Yoga Kurs hinwies, der in 5 Minuten starten wird. Habe ich mir nicht entgehen lassen und mir gleich 90 Minuten Yoga reingezogen. Habe mich bis jetzt ja nur mässig bewegt und deshalb kamen die folgenden Tage ganz gelegen. Das Absolute Sanctuary ist ein richtiges Retreat Hotel, welches vor allem Yoga und Detox Programme anbietet, aber auch Burnout Prävention etc. Im Restaurant gibts eigentlich ausschliesslich gesundes. Und meistens sitzt man da alleine, denn die Detox Leute dürfen ja eh nichts richtiges zu sich nehmen (wie ich später auch merken sollte).

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Am nächsten Tag hiess es früh aufstehen, denn eine Tai Chi Lektion um 7 Uhr war angesagt. Draussen bei Sonnenaufgang hat sie uns dann in die Kunst der Kampfkunst eingeführt, die mit ganz langsamen Bewegungen ausgeführt wird.

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Nach dem ausgiebigen Frühstück hatte ich dann bereits das nächste Meeting und anschliessend meine Pilates Reformer Class. Den Rest des Tages habe ich entspannt und musste sogar für 5 Minuten vom Regen flüchten.

Am nächsten Tag dann ab ins Samahita Retreat Resort. Da standen 3 Tage Hardcore Detox auf dem Programm. Ich hatte ja keine Ahnung auf was ich mich da einliess, da ich sowas in meinem Leben noch nicht annähernd gemacht habe. Da ich relativ früh im Hotel war, habe ich gleich mit dem Detox Frühstück angefangen. Was mit einer Papaya ja noch ziemlich angenehm ausfiel.

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Lustig, dass ich am Tag zuvor noch im anderen Hotel beim Frühstück darum gebeten habe die Papaya wegzulassen, weil ich die von der Früchteplatte am wenigsten mochte. Und die Papaya dann zu meinem absoluten Favorit werden sollte während der Detox Kur.

Mein Tagesplan sah wie folgt aus:

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Um halb 7 klingelte der Wecker und ich musste meine ganzen Supplements einschmeissen, meine Nase mit Salzwasser spühlen und andere unangenehme Sache machen, worüber ich hier aber nicht detailliert berichten möchte 🙂

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Dann gings um halb 8 ab an den Strand wo wir zuerst Atemtechnik übten und danach noch 1h Yoga dranhängten. Dann das verdiente Frühstück (Papaya und ein Getränk das wie Apfelessig schmeckte). Dann ins Zimmer und duschen und in Badesachen schmeissen. Je nach Programm, konnte ich mich dann ein bisschen an den Pool legen. Aber bald hiess es schon wieder Mittagessen. Zuerst Kräuter Pillen einwerfen, die hauptsächlich dazu da waren die Verdauung anzuregen, weil wir ja in unserem Essen keine Gewürze hatten. Dann gabs 15 Minuten später Essen. Dies bestand bei mir aus einem Cleansing Salad was eigentlich nichts anderes war als Algenblätter. Aber ohne Sauce oder Öl/Essig. Aber das schmeckte nach dem 2ten Tag ohne richtiges Essen echt gut. Nach einer weitern halben Stunde dann mein verhasster Shake.

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So etwas ekliges. Am Nachmittag durfte ich mich dann entweder bei einer Massage verwöhnen lassen oder in der Infrarot Sauna schwitzen. Um 16 Uhr dann Snack Time. Für mich gabs Kokosnussmilch (aber auf keinen Fall durfte ich das Fleisch essen), einen Algenshot und ein Detox Juice. Was glaube ich Randen war.

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Um 17Uh dann wieder Yoga (in diesem wunderschönen Häschen direkt am Meer) und danach relaxen bis um 19 Uhr wann uns das Nachtessen seriviert wurde.

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Ihr seht, ich war eigentlich die ganze Zeit nur am Essen. Zum zNacht gabs Kräuter Pillen, Suppe, Algensaft und eckligen Shake.

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Als Abendprogramm gabs entweder Meditation oder wie gestern ein kleines Konzert zum mitsingen. Meistens haben wir uns aber um 20 Uhr in unsere Zimmer verabschiedet. Erstens kann man da eh nicht viel anderes machen und zweitens waren wir immer so müde, denn wirklich Energie durchs Essen bekamen wir ja nicht. Ich vergesse unseren Gesichtsausdruck nie mehr, wo verkündet wurde, dass das Konzert bis halb 9 gehen würde.

Im Hotel waren aber natürlich nicht nur Detox Gäste, sondern auch eine Yoga Gruppe und Leute die einfach nur zum relaxen ins Samahita kommen. Die Stimmung ist super. Man kennt sich schnell und es hat viele interessante Persönlichkeiten da. Auch das Personal sind zum einen Thai, aber auch viele die es nach Koh Samui verschlagen hat und nichts mehr von da wegbringt. Mit mir haben noch 4 weitere Mädels das Detox Programm gemacht. Aber alle ein bisschen andere Programme.

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So haben am morgen immer alle meine Papaya angestarrt, während sie den ganzen Tag nur flüssiges zu sich nahmen. Und als Tulli heute morgen braunen Reis bekam, hat sicher jede von uns mind eimal beim Personal gefragt, wieso sie denn jetzt Reis bekommt und wir nicht. Allgemein war das Thema der letzten 3 Tage ESSEN. Nicht nur das Essen was wir zu uns nahmen, aber auch Sachen die wir gerne hätten oder als erstes essen werden, wenn wir damit durch sind. Es ist erstaunlich, wie schnell der Körper sich an die neue Ernährung gewöhnt, aber auch wie schnell er gewisse Sachen vermisst. So habe ich vor allem Brot und fettiges Essen vermisst. Wobei man sich dann Gedanken machen muss, ob man das in seiner Ernährung vielleicht in zu grossen Mengen zu sich nimmt. Die letzten 3 Tage waren sehr entspannend, weil es nicht viel zu tun gab und zusammen mit Yoga und der Meditation war man für einmal ganz auf den eigenen Körper fixiert, was sich nach der stressigen Zeit zuhause gut angefühlt hat. Heute morgen hatte ich meine letzte Detoxmahlzeit und durfte dann braunen Reis und eine Papaya mit auf den Weg nehmen.  Was für ein Highlight.

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Thaitime

Es ist mal an der Zeit ein paar Dinge über die Thais und ihre Kultur zu Blatt, bzw zu Blog zu bringen.

Heute morgen zum Beispiel: Gerade augecheckt aus meinem 4 Sterne Hotel am Naithon Beach. Gerne wollte ich zum Flughafen gebracht werden. Als ich aber nach einem Transfer Shuttle gefragt habe, haben die an der Reception verneint und gemeint, dies gehe nur mit einem Taxi. Na gut, bin ich halt raus und habe den Concierge gebeten mir ein Taxi zu rufen. Dieser wiederum sagte, dass sie keine Taxi hier haben, sondern nur vorne am Strand. Danach habe ich insistiert und gemeint, dass er dann bitte ein Taxi von da anrufen soll. Ich hatte alle meine tausend Sachen dabei und konnte es nicht glauben, dass ein 4 Sterne Hotel nicht in der Lage ist ein Taxi zu organisieren. Aber so ist das hier. Denn die am Strand machen ihr grosses Geschäft mit den Taxi Fahrten. Und als ich dann schlauerweise bei der Reception nachfragte, was denn die 10 Minütige Fahrt zum Flughafen kosten wird (damit die mich da vorne nicht übers Ohr hauen), meinten alle mit einem breiten Lächeln “I dont know. I am sorry”. Klar wissen die es nicht. Sie haben ja bestimmt auch nicht täglich Gäste, die extra wegen Flughafen Nähe bei ihnen übernachten. Aber man will halt dem anderen helfen und diesen nicht bloss stellen. Also bin ich halt mit meinen Sachen zum Strand gelaufen und habe da mit etwas Ärger festgestellt, dass die Taxipreise an der Tafel völliger Wucher sind. Kostete 10 Minuten Taxifahrt doch tatsächlich fast 12.-CHF! Soviel bezahlen wir ja fast in der Schweiz. In Bangkok bin ich für die Hälfte dreimal so lange gefahren. Habe ich den lächelnden Männern dann auch gesagt, die haben nur weiter gelächelt. Denn Englisch kann oder will man hier nicht verstehen. Lustig sind sie ja, die Thais. Haben sie mich dann intensiv über mein Liebesleben ausgequatscht, während ich in der Hitze aufs Taxi gewartet habe. Sie könnten mich sonst auch mit dem Boot bringen. Ja klar.

Am Flughafen dann wurde ich netterweise auf Standby gesetzt für den früheren Flug. Da sollte ich mich 30 Minuten vor Abflug an der Infodesk der Bangkok Airways melden. Wir waren insgesamt ca 8 Leute, die auf einen Platz hofften. Die halbe Stunde war dann auch schon angerissen und langsam wurden wir alle ungeduldig. Mehr als einmal habe ich die Leute mit lauten Seufzer “Thaitime” sagen hören. Es geht halt alles ein bisschen langsamer hier. Ist ja auch nicht tragisch, man ist ja im Urlaub. Und bemüht sind sie auf jeden Fall. Vor allem dann, wenn man sie auch nett behandelt. Nur mit dem Englischen happert es manchmal. Vor allem im Norden von Thailand, also Chiang Mai in meinem Fall war es sehr schwer sich zu verständigen. Echt schade, weil sie haben einem doch ziemlich viel zu erzählen. Ihre Kultur ist spannend und eindrücklich und sie freuen sich sehr, wenn man Interesse zeigt. Nur Themen der Politik und alles Finanzielle sollte man besser nicht anschneiden. Dann wirds recht schnell mal still auf den vorderen Sitzen.

Naithon Beach

Nach einem wirklich sehr erholsamen Tag im Mom Tris Villa Royal in Phuket (siehe letzter Blog), gings dann um 10 Uhr in Richtung Trisara, ca 1h nördlich. Ebenfalls ein Hotel, welches wir mit Leading Collection vetreten, jedoch konnte ich da keine Site Inspection herausholen. Deshalb habe ich mich zum Lunch Meeting verabredet und konnte kurz das wunderschöne Luxushotel begutachten und mir ein paar Zimmer ansehen. Inklusive der President Suite, die Leuten gehört, die man aber mieten kann. Inklusive Butler und House Keeper, die einem tagsüber nicht von der Seite weichen. Zum Mittagessen stiess auch noch eine weitere Dame hinzu, und zwar von einem Hotel, welches mit dem Trisara zusammenarbeitet und Detox Programme anbieten. Schaut euch das “Hotel” mal an. http://www.thanyapura.com. Das ist ein riesen Sporthotel, wo sie unter anderem mit Ärzten zusammenarbeiten und sogar einzelne Nationalteams daher kommen und Tennis, Schwimmer oder Triathlon trainieren. Gerade auch weil die Temperaturen relativ extrem sind. Ich bin dann auch gleich mit ins Thanyapura gefahren und konnte mir auch dort noch alles genau anschauen und wurde ein paar Leuten vorgestellt.

Danach haben sie mir netterweise von da einen Transfer zu meinem kurzfristig gebuchten (am Abend davor) Hotel organisiert. Waren ja auch nur 10 MInuten von da. Der Name des Hotels sagte komischerweise weder den Verantwortlichen der Hotels noch dem Fahrer etwas. Als wir dann im Naithonbur Beach Resort anstatt im Naithon Beach Resort anhielten, dachte ich mir schon, dass mich da allenfalls etwas unschönes erwarten könne. Meinem Fahrer wurde dann der richtige Weg gewiesen und so sind wir langsam der Strasse entlang gefahren und haben nach einem Schild ausschau gehalten. Die Strasse war voll mit Touristenständen und voller Leute. Ein paar hundert Meter weiter haben wir es dann gefunden. Das Schreckloch. Mein Fahrer hat mich etwas komisch angeschaut, als er mir den Koffer entgegenstreckte. Vergeblich hat er nach einer Reception gefragt. Der gutgebaute Russe, der mich “empfing” fragte dann schnell nach meiner Buchung auf dem Handy. Pass oder Dokumente zum Ausfüllen wollte er und gabs nicht. Als er mich dann zu dieser kleinen Holzhütte an der Strasse führte (dabei war ich noch in meinem Businesslook in hohen Schuhen) und mir ein Gestank vermoderter Möbel entgegen kam, als er die Tür öffnete, hats mir schon komplett abgelöscht. Als dann noch der Ventilator ein bisschen warme Luft in diesem stickigen Zimmer herum wirbelte, wusste ich bereits, dass ich da heute nicht bleiben werde. Das beste kam dann, als er sich kurzerhand im Bad einschliessen und da am Klo herumbastelte und dann die Thai Frau anschrie, sie solle Klopapier bringen. Keine Ahnung was er da drin gemacht hat. Will ich auch nicht wissen.

Als ich fragte obs Wifi hat (lächerliche Frage nach diesem Zimmeranblick, aber auf Booking.com stand es war vorhanden), hat er mich nur blöd angeschaut und meinte ” I don’t know. Ask the office”.

Gut, so wars dann also. Schnell was bequemeres angezogen und ab ins Naithonburi Hotel, wo es zum Glück noch ein freies Zimmer gab. Eingecheckt, Gepäck geholt, Schlüssel beim Russen und seiner Russenfrau abgegeben und weg war ich. Nichts hätte mich da drin bleiben lassen. Blöd nur, dass die Buchung nicht stornierbar ist. Jetzt waren es definitv 2 teuer Nächte. Aber was solls. Es wars mir dann wert.

Den Rest des Tages und auch den ganzen gestrigen Tag, habe ich dann am Meer und am Pool verbracht und dazwischen ein bisschen an der Masterarbeit geschrieben und weiterhin meine Tage in Koh Samui organisiert. Das Hotel war bzw ist glaube ich immer mit 99% mit Russen belegt. So habe ich sogar unfreundliche Thai erlebt auf meiner Reise. Dies ist mir aber auch relativ verständlich, wenn ich gesehen habe, wie diese Touristen sich teilweise benommen haben.

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Phuket

Seit gestern Abend bin ich nun in Phuket im wunderschönen Hotel Mom Tri’s Villa Royale welches für seine Küche bekannt ist. Idyllisch in den Hang gebaut erstreckt sich das Resort mit seinen verschiedenen Pools und Restaurants und Bars so dass man eigentlich immer das Gefühl hat, ein Gast unter wenigen zu sein.
Ein kleiner Weg führt vorbei am Salzwasserpool hintunter zum Meer, wo man den langen weissen Sandstrand geniessen kann. Das Wasser ist so klar und rein, dass sogar ich mich traue ein bisschen zu schwimmen.
Heute habe ich ausser einem kurzen Meeting nicht viel gemacht, sondern meine Ruhe am Strand genossen und das erste Buch zuende gelesen.
Morgen gehts wieder etwas nördlicher, wo ich ein Lunchmeeting habe und danach in ein Hotel, ebenfalls am Strand pilgere.

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